08th Apr2019

Das Beste aus der aktuellen SciFi-Szene

von cRuEllY

Avengers Endgame Kino

Beim Blick auf aktuelle Science Fiction Szene kann man sich als Fan endlich wieder freuen. Denn, obwohl wir erst April haben, wurden wir doch bereits mit reichlich Material versorgt, welches unser Fan-Herz höher schlagen lässt.

Bei Star Trek: Discovery läuft beispielsweise aktuell die zweite Staffel des Star Trek-Ablegers, welche als Prequel der bisherigen Landschaft fungiert, und ist zudem schon für eine dritte Staffel verlängert worden. Robert Rodriguez beglückte uns zudem mit Alita: Battle Angel, der Verfilmung von Yukito Kishiros‘ weltbekanntem Manga und mit Avengers: Endgame erreicht das Marvel Comic Universum endlich seinen Höhepunkt in der epischen Schlacht um das Universum.

Aber was grob angeschnitten wurde, verdient genauere Betrachtung. Glücklicherweise darf man heutzutage Science Fiction Filme, aber auch Serien streamen und sogar mehrmals ansehen. Im Folgenden berichten wir daher über unsere bisherigen Highlights des Jahres 2019.

Star Trek ist nicht erst seit Discovery eine Größe innerhalb der SciFi-Szene. Die Serien und Filme vereinen schon seit jeher eine gewaltige Community um sich. Allerdings hat Discovery mit seiner interessanten, actiongeladenen Handlung, den liebenswerten Charakteren, bildgewaltigen Effekten und einer Starbesetzung viele neue Trek heads geschaffen und seine Stellung als Science Fiction Gigant sauber etabliert. Im Zentrum der Serie befindet sich Lieutenant Commander Michael Burham der USS Shenzou, eine von Vulkaniern aufgezogene Offizierin der Sternenflotte.

Gespielt von Sonequa Martin-Green (u.a. bekannt aus der Serie The Walking Dead) erlebt die junge Offizierin (und Verwandte einer der ikonischsten Figuren des Star Trek Universums) an Bord der Discovery zahlreiche Abenteuer zur Sicherung des Friedens, wobei sowohl altbekannte Völker wie die Klingonen als auch innere Konflikte wie ein Damoklesschwert über der Crew schweben. Ohne Zuviel verraten zu wollen kann gesagt werden, dass sich trotz einiger Änderungen in der zweiten Staffel weiterhin ein roter Faden durch die an sich sehr unabhängigen Episoden zieht. In den jüngsten Folgen kommt durch das Geheimnis einer mysteriösen Entität besonders viel Spannung auf und es bleibt abzuwarten was uns Discovery noch zu bieten hat.

Aber auch das Kino liefert neue Augenfreuden. Am 14. Februar startete Alita: Battle Angel und bewies, dass die Verfilmung einer Mangavorlage durchaus einen guten Film hervorbringen kann. Die Geschichte des Filmes beginnt im Jahr 2536, in der dystopischen Zukunftsstadt Iron City, welche direkt unterhalb der Himmelsstadt Zalem liegt. Parallel zu Iron City liegt auch Zalems Müllkippe direkt unterhalb der Himmelsstadt. Auf besagter Müllkippe findet der Wissenschaftler Ido Überreste einer Cyborg, welche er mit nach Hause nimmt und repariert.

Doch anstelle einer klassischen SciFi-Geschichte liefert Regisseur Robert Rodriguez eine emotionsgeladene und erwachsene Story, welche Kernthemen wie Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit behandelt. Die Protagonistin des Films nimmt uns als Zuschauer mit auf eine Reise durch eine Zukunft, in welcher Cyborgs in den Straßen marodieren, Gladiatorenkämpfe real und die Trennung von Arm und Reich noch realer sind. Jedem Fan des Genres sei dieser Film empfohlen, welcher anders als diverse Vorgänger seine Geschichte anstatt zahlreicher CGI Gefechte in den Vordergrund stellt – einmal von den Manga-Augen abgesehen.

Last but not least kommt das Juwel des Frühlings: Avengers: Endgame. Im letzten Teil der Reihe, Avengers: Infinity War, durften wir einer epischen Schlacht zwischen Thanos und den Avengers beiwohnen, dessen Ende vielen die Sprache verschlug. Anstelle eines klassischen Sieges erlebten wir hautnah mit, wie Thanos seinen Plan umsetzte und mithilfe der Infinity Steine einen Großteil dessen, was wir 21 Filme lang lieben gelernt hatten, zerstörte.

Jene Helden, welche die Schlacht überlebten, sind nun mit der Aufgabe betraut das geschehene Ungeschehen zu machen. Dass sie dabei nicht allein sein werden, wissen wir spätestens seit der Post Credit Scene von Captain Marvel. Es bleibt abzuwarten, ob und vor allem wie die Avengers Thanos in die Knie zwingen.

In jedem Falle ist dies ein goldenes Jahr für Fans der Szene. In dem Sinne kann man sich mit dem, was bereits da ist und dem, was noch kommt, sicher auf ein SciFi-reiches Jahr freuen.

04th Apr2019

Unser Team – Nossa Chape (2018) | Filmkritik

von cRuEllY

Nossa Chape Film

Brasilien lebt Fußball. Selbst im abgelegenen Westen Brasiliens, im Bundesstaat Santa Catarina. Bei Spielen des Fußballvereins Associação Chapecoense de Futebol, allgemein bekannt als Chapecoense, aus der Stadt Chapecó fiebert immer die komplette Stadt mit. Besonders, nachdem der Verein 2013 nach über 30 Jahren endlich wieder in die höchste brasilianische Liga aufsteigen konnte und man sich 2016 auf dem Höhepunkt des sportlichen Erfolgs, dem Finale der Copa Sudamericana, sah.

Doch der Verein sollte niemals am Austragungsort dieses Finales ankommen.

nossachape_1 Am 28. November 2016, auf dem Weg nach Kolumbien zum Finalhinspiel gegen Atlético Nacional, stürzte die Maschine auf Grund von Treibstoffmangel mit der Mannschaft, der Führungsetage, Journalisten, Trainerstab und Crew ab. 71 Menschen starben.

Doch wie durch ein Wunder überlebten 6 Personen den Absturz. Unter ihnen auch drei Spieler des Vereins – Jakson Follmann (Torwart), Hélio Hermito Zampier Neto (Abwehrspieler) und Alan Ruschel (Abwehrspieler). Zehn weitere Spieler aus dem Kader Chapecoenses blieben in Brasilien und befanden sich deshalb nicht in der abgestürzten Maschine.

Der Film Unser Team – Nossa Chape versucht dieses tragische Unglück und den Wiederaufbau des Vereins Chapecoense zu dokumentieren und begleitet die drei überlebenden Spieler bei ihrem Umgang mit diesem traumatischen Erlebnis. Die Filmschaffenden Jeff Zimbalist und Michael Zimbalist (Pelé – Der Film) halten sich mit einer Bewertung der Geschehnisse geschickt zurück, geben allen Seiten eine Stimme und lassen den Zuschauer sich selbst eine Meinung bilden.

Hat sich der Verein korrekt gegenüber den Angehörigen der Opfer verhalten? War es richtig, dass man innerhalb weniger Wochen die Mannschaft komplett neu aufgestellt hat, um an der neuen Saison teilnehmen zu können? Diese und weitere Fragen darf und soll der Zuschauer sich selbst beantworten und bekommt dafür die meist nötigen Kenntnisse geliefert.

Unser Team - Nossa Chape Filmkritik Als Fußballfan fühlt man eine unbeschreibliche Verbindung zu seinem Verein. Bei Spielen fiebert man mit, bei Siegen freut man sich und bei Niederlagen ärgert man sich. Es wird gemeckert, gelobt, diskutiert und gefeiert. Doch wie soll man sich verhalten, wenn durch ein tragisches Unglück fast die komplette Mannschaft und Führungsetage ausgetauscht werden muss und ein unglaublicher Neuanfang bevorsteht.

Leider verpassen es die Regisseure die Sicht der Fans deutlicher zu präsentieren und so bleiben auch die negativen Äußerungen der Unterstützer nach anfänglichen Startschwierigkeiten und Niederlagen der Mannschaft unerklärt.

Während die Vereinsspitze versucht das Unglück für seine Publicity zu nutzen, hadern einige der verbliebenen Spieler mit dieser Marschrichtung. Auch manche der Überlebenden fühlen sich wie Marionetten der oberen Schichten. Diese verzwickten Gedankengänge werden zwar angesprochen, aber verlaufen schnell wieder im Sande, denn der Fokus der Dokumentation liegt sehr deutlich auf dem Wiederaufbau des fußballerischen Elements. Spielerfrauen erhalten grundsätzlich eine Stimme, ihr Umgang mit den schrecklichen Ereignissen dagegen wird lediglich kurzzeitig aufgezeigt.

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Wie ursprünglich erwähnt wollten die Brüder Zimbalist in ihrem Film jegliche Wertung vermeiden und stellen daher den Verein in den Vordergrund. Mit etwas Abstand zu dem Gesehenen wirkt der Film letztendlich wie Werbung.

Zu wenig wird auf die Probleme der Überlebenden und ihre Familien eingegangen. Über allem Unglück steht das Wohl des Vereins. Dieser Umstand wird ab und an zwar durch Aussagen der Spieler Neto und Odair Souza verdeutlicht, aber verläuft auch schnell wieder im Sande.

Immer wenn etwas Kritik laut wird, wird diese direkt wieder durch epochale Musik übertönt und endet in Bilder von Fans und Fußballmomenten.

Selbst die schlussendliche Aussage des Spielers Neto, welcher zu der Erkenntnis gelangt, dass Fußball und Arbeit nicht alles ist, sondern Menschen das Leben lebenswert machen, wird durch eine Texteinblendung am Ende des Films wieder zum Platzen gebracht.

Diese Tragödie, welche Ende 2016 die Medien dominierte, ist schwer zu verarbeiten. Unser Team – Nossa Chape ist bei weitem nicht perfekt und enthält sich jeglicher Wertung. Er schafft es aber die Ereignisse aufzuarbeiten und gibt den im Film auftretenden Überlebenden hoffentlich die Chance, das Erlebte ein wenig besser verarbeiten zu können.

Bewertung

Bewertung_6

Trailer

Informationen
Unser Team - Nossa Chape (2018)
101 min|Documentary, Sport|07 Jun 2018
9.3IMDB-Wertung: 9.3 / 10 von 10 Nutzern
Es sollte der bisher größte Triumph in der Geschichte des brasilianischen Fußballclubs Chapecoense werden – das Finale der Copa Sudamericana. Am 28. November 2016 bricht das Team begleitet von Trainerstab, Funktionären und Journalisten zum Hinspiel gegen Atlético Nacional nach Medellín auf. Doch sie kommen nie dort an...
02nd Apr2019

Erstes Poster zu „Joker“ mit Joaquin Phoenix

von cRuEllY

Joker

Regisseur Todd Phillips (Hangover 3) hat ein erstes Poster zu Joker auf Instagram veröffentlicht. Das charakterbasierte Drama handelt über den wohl bekanntesten Bösewicht Gothams und Batmans Nemesis, den Joker, welcher von Joaquin Phoenix (Her) verkörpert wird. Auch wenn die Handlung weiterhin unter Verschluss gehalten wird, ist bereits bekannt, dass der Film sich in seiner gestalterischen Ausrichtung an Filmen wie The King of Comedy (1982) und Taxi Driver (1976) orientiert.

Im Gegensatz zu den früheren Verkörperungen des Jokers durch Jared Leto in Suicide Squad (2016) oder Heath Ledger in The Dark Knight (2008), liegt der Fokus weniger auf dem Äußerlichen und mehr auf dem Charakter des Protagonisten. So erhascht man auf dem ersten Poster nicht einmal einen Blick auf das markante grüne Haar oder den purpurnen Anzug. Einzig das Clown-Make-Up und ein winziges DC Logo zeigen dem Zuschauer die Zugehörigkeit zum DC Universe.

Wir können also davon ausgehen, dass Joker sich nicht an der Schlacht zwischen den Comicgrößen aus den Häusern Marvel und DC beteiligen, sondern eher in die Fußstapfen eines Logan (2017) treten will.

Bereits morgen soll ein erster Teaser Trailer veröffentlicht werden. Der offizielle Kinostart von Joker ist für den 4. Oktober angesetzt. Neben Hauptdarsteller Joaquin Phoenix sehen wir dann in weiteren Rollen Zazie Beets, Robert De Niro, Marc Maron, Shea Whigham, Frances Conroy, Bill Camp und Glenn Fleshler.

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Teaser trailer tomorrow. #JokerMovie

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25th Feb2019

Oscars 2019: Die Gewinner

von cRuEllY

Oscars

Vor wenigen Augenblicken endeten die 91. Academy Awards®. In 24 Kategorien wurden im Dolby Theatre Los Angeles die Preisträger mit der begehrtesten Trophäe der Filmwelt ausgezeichnet.

Persönlich beurteilt, war es eine der langweiligsten Verleihungen aller Zeiten. Nach zahlreichen Kontroversen um die Moderation verzichtete die Academy letztendlich komplett auf eine Begleitung durch den Abend. Auch die Diskussion um die Verlegung der „kleinen“ Preise in die Werbung und der darauf folgende Aufschrei aus der Branche hat der Academy sicherlich geschadet.

Ebenfalls bestätigen die Oscars 2019 das doch relativ langweilige Filmjahr 2018. Wenn Bohemian Rhapsody (2018) der Abräumer des Abends ist, sollte das für Kenner der Branche genug Aussagekraft über die Klasse der Verleihung und der Filme 2018 aussagen.

Mit Black Panther wurde zwar endlich ein Superhelden-Film in der Kategorie Bester Film nominiert, doch für viele war es die falsch Comicverfilmung. Nichtsdestotrotz konnte der Film in drei Kategorien den Preis einheimsen. Auch wenn diese Kategorien oftmals als „Trostpreise“ gelten.

Die Oscars verkommen immer mehr zu einem politischen Spektakel, als dass sie tatsächlich die Besten Filme auszeichnen. Meine größte Freunde ist die Auszeichnung als Bester Animationsfilm für Spider-Man: A New Universe.

Deutschlands Beitrag mit dem Künstlerporträt Werk ohne Autor ging in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film allerdings leer aus. Für Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck wäre es nach Das Leben der Anderen (2007) der zweite Oscar gewesen.

Besonders dürfte sich wohl der Streaming-Anbieter Netflix freuen. Sein eingekauftes Werk Roma konnte drei Preise für sich beanspruchen.

Bester Film
„Green Book – Eine besondere Freundschaft“
„A Star Is Born“
„BlacKkKlansman“
„Black Panther“
„Bohemian Rhapsody“
„The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
„Roma“
„Vice: Der zweite Mann“

Beste Regie
Alfonso Cuarón für „Roma“
Spike Lee für „BlacKkKlansman“
Adam McKay für „Vice: Der zweite Mann“
Pawel Pawlikowski für „Cold War – Der Breitengrad der Liebe“
Yorgos Lanthimos für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“

Beste Hauptdarstellerin
Olivia Colman für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
Glenn Close für „Die Frau des Nobelpreisträgers“
Lady Gaga für „A Star Is Born“
Melissa McCarthy für „Can You Ever Forgive Me?“
Yalitza Aparicio für „Roma“

Bester Hauptdarsteller
Rami Malek für „Bohemian Rhapsody“
Christian Bale für „Vice: Der zweite Mann“
Bradley Cooper für „A Star Is Born“
Willem Dafoe für „At Eternity’s Gate“
Viggo Mortensen für „Green Book – Eine besondere Freundschaft“

Bester Filmsong
„Shallow“ aus „A Star Is Born“ – Musik und Text: Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt
„All the Stars“ aus Black Panther – Musik: Mark Spears, Kendrick Lamar und Anthony Tiffith; Text: Kendrick Lamar, Anthony Tiffith und Solana Rowe
„I’ll Fight“ aus „RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit“ – Musik und Text: Diane Warren
„The Place Where Lost Things Go“ aus „Mary Poppins‘ Rückkehr“ – Musik: Marc Shaiman; Text: Scott Wittman und Marc Shaiman
„When A Cowboy Trades His Spurs For Wings“ aus „The Ballad of Buster Scruggs“ – Musik und Text: David Rawlings und Gillian Welch

Beste Filmmusik
Ludwig Göransson für „Black Panther“
Terence Blanchard für „BlacKkKlansman“
Nicholas Britell für „If Beale Street Could Talk“
Alexandre Desplat für „Isle of Dogs – Ataris Reise“
Marc Shaiman für „Mary Poppins‘ Rückkehr“

Bestes adaptiertes Drehbuch
Charlie Wachtel, David Rabinowitz, Kevin Willmott und Spike Lee für „BlacKkKlansman“
Ethan und Joel Coen für „The Ballad of Buster Scruggs“
Nicole Holofcener und Jeff Whitty für „Can You Ever Forgive Me?“
Barry Jenkins für „If Beale Street Could Talk“
Eric Roth, Bradley Cooper und Will Fetters für „A Star Is Born“

Bestes Originaldrehbuch
Nick Vallelonga, Brian Currie und Peter Farrelly für „Green Book – Eine besondere Freundschaft“
Deborah Davis und Tony McNamara für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
Paul Schrader für „First Reformed“
Alfonso Cuarón für „Roma“
Adam McKay für „Vice: Der zweite Mann“

Bester Kurzfilm
„Skin“ von Guy Nattiv und Jaime Ray Newman
„Detainment“ von Vincent Lambe und Darren Mahon
„Fauve“ von Jeremy Comte und Maria Gracia Turgeon
„Marguerite“ von Marianne Farley und Marie-Hélène Panisset
„Mother“ von Rodrigo Sorogoyen und María del Puy Alvarado

Beste visuelle Effekte
Paul Lambert, Ian Hunter, Tristan Myles und J.D. Schwalm für „Aufbruch zum Mond“ („First Man“)
Dan DeLeeuw, Kelly Port, Russell Earl und Daniel Sudick für „Avengers: Infinity War“
Christopher Lawrence, Michael Eames, Theo Jones und Chris Corbould für „Christopher Robin“
Roger Guyett, Grady Cofer, Matthew E. Butler und Dave Shirk für „Ready Player One“
Rob Bredow, Patrick Tubach, Neal Scanlan und Dominic Tuohy für „Solo: A Star Wars Story“

Bester Dokumentar-Kurzfilm
„Period. End of Sentence.“ von Rayka Zehtabchi und Melissa Berton
„Black Sheep“ von Ed Perkins und Jonathan Chinn
„Endspiel“ („End Game“) von Rob Epstein und Jeffrey Friedman
„Lifeboat“ von Skye Fitzgerald und Bryn Mooser
„A Night at The Garden“ von Marshall Curry

Bester animierter Kurzfilm
„Bao“ von Domee Shi und Becky Neiman-Cobb
„Animal Behaviour“ von Alison Snowden und David Fine
„Late Afternoon“ von Louise Bagnall und Nuria González Blanco
„One Small Step“ von Andrew Chesworth und Bobby Pontillas
„Weekends“ von Trevor Jimenez

Bester Animationsfilm
„Spider-Man: A New Universe“ von Bob Persichetti, Peter Ramsey, Rodney Rothman, Phil Lord und Chris Miller
„Chaos im Netz“ („Ralph Breaks the Internet“) von Rich Moore, Phil Johnston und Clark Spencer
„Isle of Dogs – Ataris Reise“ von Wes Anderson, Scott Rudin, Steven Rales und Jeremy Dawson
„Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“ von Mamoru Hosoda und Yuichiro Saito
„Die Unglaublichen 2“ („The Incredibles 2“) von Brad Bird, John Walker und Nicole Paradis Grindle

Bester Nebendarsteller
Mahershala Ali für „Green Book – Eine besondere Freundschaft“
Adam Driver für „BlacKkKlansman“
Richard E. Grant für „Can You Ever Forgive Me?“
Sam Elliott für „A Star Is Born“
Sam Rockwell für „Vice: Der zweite Mann“

Bester Schnitt
John Ottman für „Bohemian Rhapsody“
Barry Alexander Brown für „BlacKkKlansman“
Yorgos Mavropsaridis für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
Patrick J. Don Vito für „Green Book – Eine besondere Freundschaft“
Hank Corwin für „Vice: Der zweite Mann“

Bester fremdsprachiger Film
„Roma“ aus Mexiko
„Werk ohne Autor“ aus Deutschland
„Cold War – Der Breitengrad der Liebe“ aus Polen
„Capernaum“ aus dem Libanon“
„Shoplifters“ aus Japan

Bester Ton
Paul Massey, Tim Cavagin und John Casali für „Bohemian Rhapsody“
Steve Boeddeker, Brandon Proctor und Peter J. Devlin für „Black Panther“
Jon Taylor, Frank A. Montaño, Ai-Ling Lee und Mary H. Ellis für „Aufbruch zum Mond“ („First Man“)
Skip Lievsay, Craig Henighan und José Antonio García für „Roma“
Tom Ozanich, Dean A. Zupancic, Jason Ruder und Steve A. Morrow für „A Star Is Born“

Bester Tonschnitt
John Warhurst und Nina Hartstone für „Bohemian Rhapsody“
Benjamin A. Burtt und Steve Boeddeker für „Black Panther“
Ai-Ling Lee und Mildred Iatrou Morgan für „Aufbruch zum Mond“ („First Man“)
Ethan Van der Ryn und Erik Aadahl für „A Quiet Place“
Sergio Díaz und Skip Lievsay für „Roma“

Beste Kamera
Alfonso Cuarón für „Roma“
Lukasz Zal für „Cold War – Der Breitengrad der Liebe“
Robbie Ryan für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
Caleb Deschanel für „Werk ohne Autor“
Matthew Libatique für „A Star Is Born“

Bestes Szenenbild
Hannah Beachler und Jay Hart für „Black Panther“
Fiona Crombie und Alice Felton für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
Nathan Crowley und Kathy Lucas für „Aufbruch zum Mond“ („First Man“)
John Myhre und Gordon Sim für „Mary Poppins‘ Rückkehr“
Eugenio Caballero und Bárbara Enríquez für „Roma“

Bestes Kostümdesign
Ruth E. Carter für „Black Panther“
Mary Zophres für „The Ballad of Buster Scruggs“
Sandy Powell für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
Sandy Powell für „Mary Poppins‘ Rückkehr“
Alexandra Byrne für „Maria Stuart, Königin von Schottland“

Bestes Make-up und beste Frisuren
Greg Cannom, Kate Biscoe und Patricia DeHaney für „Vice: Der zweite Mann“
Göran Lundström und Pamela Goldammer für „Border“
Jenny Shircore, Marc Pilcher und Jessica Brooks für „Maria Stuart, Königin von Schottland“

Bester Dokumentarfilm
„Free Solo“ von Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin, Evan Hayes und Shannon Dill
„Hale County This Morning, This Evening“ von RaMell Ross, Joslyn Barnes und Su Kim
„Minding the Gap“ von Bing Liu und Diane Quon
„Of Fathers and Sons“ von Talal Derki, Ansgar Frerich, Eva Kemme und Tobias N. Siebert
„RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit“ von Betsy West und Julie Cohen

Beste Nebendarstellerin
Regina King für „If Beale Street Could Talk“
Amy Adams für „Vice: Der zweite Mann“
Emma Stone für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
Rachel Weisz für „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“
Marina de Tavira für „Roma“

22nd Jan2019

Oscars 2019: Die Nominierungen

von cRuEllY

Oscars

Die Nominierungen für die Oscars 2019 wurden vor kurzem in Los Angeles bekannt gegeben. Die Schauspieler Kumail Nanjiani und Tracee Ellis Ross stellten die Kandidaten per Live Stream vor. Die größte Überraschung gab es dann wohl den den Nominierungen für den Oscar Bester Film. Vielleicht nicht ganz unerwartet aber in den Augen vieler wohl äußerst unverdient hat Marvel’s Black Panther von Regisseur Ryan Coogler als erster Superhelden-Film eine Nominierung in dieser Kategorie sich erschleichen können. Filme wie The Dark Knight (2008), Watchmen – Die Wächter (2009) oder Logan (2017), welche es sicherlich eher verdient gehabt hätten, kam diese Ehre dagegen nicht zuteil.

Nachdem sich die Oscars in der Vergangenheit des öfteren Kontroversen um zu wenige Nominierungen für Filme über, mit und von Afro-Amerikanern gefallen lassen mussten, wird sich in diesem Jahr das allgemeine Wort wohl eher um diese fehlplatzierte Nominierung für Black Panther drehen. Insgesamt darf der Superhelden-Film auf einen Oscar in sieben Kategorien hoffen.

Die meisten Nominierungen konnten jedoch Alfonso Cuaróns mexikanisches Filmdrama Roma des Streaming-Anbieters Netflix und Yorgos Lanthimos‘ The Favourite einheimsen. Beide Filme sind in insgesamt 10 Kategorien nominiert.

Aber auch Deutschland darf sich über eine Nominierung freuen. Florian Henckel von Donnersmarcks Künstlerdrama Werk ohne Autor ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte Nicht-englischsprachiger Film.

Unerwarteter Weise ging dagegen Darsteller Ethan Hawke aus. Für seine Leistung in dem Thriller First Reformed von Paul Schrader wurde er mit keiner Nominierung als Bester Darsteller in einer Hauptrolle belohnt. Auch dem ehemaligen American Football Spieler John David Washington wurde diese Ehre für seine Darbietung in BlacKkKlansman nicht zuteil.

Die Oscars werden am 24. Februar in Los Angeles verliehen.

Bester Darsteller in einer Nebenrolle
Sam Rockwell (Vice)
Adam Driver (BlacKkKlansman)
Sam Elliot (A Star Is Born)
Mahershala Ali (Green Book)
Richard E. Grant (Can You Ever Forgive Me)

Beste Darstellerin in einer Nebenrolle
Emma Stone (The Favourite)
Amy Adams (Vice)
Rachel Weisz (The Favourite)
Regina King (If Beale Street Could Talk)
Marina de Tavira (Roma)

Bester Darsteller in einer Hauptrolle
Christian Bale (Vice)
Viggo Mortensen (Green Book)
Bradley Cooper (A Star Is Born)
Willem Dafoe (At Eternity’s Gate)
Rami Malek (Bohemian Rhapsody)

Beste Darstellerin in einer Hauptrolle
Lady Gaga (A Star Is Born)
Yalitza Aparicio (Roma)
Glenn Close (The Wife)
Olivia Colman (The Favourite)
Melissa McCarthy (Can You Ever Forgive Me?)

Bester Film
Black Panther
BlacKkKlansman
Bohemian Rhapsody
The Favourite
Green Book
Roma
A Star Is Born
Vice

Eine Liste mit allen Nominierten findet ihr auf Wikipedia.

07th Dez2018

Trailer und Poster zu „Avengers: Endgame“

von cRuEllY

Avengers 4

Marvel Studios hat einen ersten Trailer zu Avengers: Endgame veröffentlicht. Der im nächsten Jahr erscheinende Film setzt die Ereignisse aus Avengers: Infinity War fort, in welchem Thanos (Josh Brolin) den Avengers schwer zu schaffen machte.

Wenn man bedenkt, dass Infinity War mit einem offenen Ende die Zuschauer den Saal verlassen lies, ist es kein Wunder, dass zahlreiche Spekulationen über die weitere Handlung im Internet kursieren. Mit einem kleineren Cast wird der Fokus wohl auch wieder auf die Helden zurückfallen und diese ins Rampenlicht rücken.

Wie im Trailer zu sehen, wird diese Rolle wohl Captain America und Black Widow zufallen. Ob es Iron Man überhaupt schafft in den Kampf einzugreifen, lässt der Trailer noch offen.

Nebenbei anzumerken sei, dass Doctor Strange bereits in Infinity War den nun veröffentlichten Titel der Fortsetzung angeteasert hatte, als er sagte: „We’re in the endgame now.“

Avengers: Endgame startet am 26. April 2019 in den weltweiten Kinosälen und wird erneut die folgenden Darsteller in ihre Heldenkostüme zwängen: Robert Downey Jr., Chris Evans, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Mark Ruffalo, Jeremy Renner, Paul Rudd, Don Cheadle, Karen Gillan und Brie Larson.

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28th Nov2018

„Cowboy Bebop“: Netflix kreiert Live-Action-Serie

von cRuEllY

Cowboy Bebop

Cowboy Bebop ist Kult! Der Streaming-Dienst Netflix hat das wohl auch erkannt und startet nun mit der Produktion einer Live-Action-Serie des beliebten Anime.

Basierend auf der originalen Geschichte des 1998 produzierten Anime verfolgen wir erneut die bunt gemischten Kopfgeldjäger-Truppe aus Spike Spiegel, Jet Black, Faye Valentine und Radical Ed, auf ihrer Flucht vor ihrer Vergangenheit und der Jagd nach den gefährlichsten Kriminellen des Sonnensystems. Beim Jazz-verliebten Cowboy Bebop führte im Original Shinichirō Watanabe Regie, basierend auf einem Drehbuch von Keiko Nobumoto. Das Genre verbindende Anime mit Western, Sci-Fi und Noir Elementen wurde zu einem der beliebtesten und höchst gelobten Anime aller Zeiten. Es folgten mehrere Manga-Serie und ein Film. Cowboy Bebop gilt auch heute noch für viele als die Einstiegsdroge zu Anime.

Netflix hat insgesamt 10 Episoden für die erste Staffel bestellt. Drehbuchautor Christopher Yost (Thor: The Dark World, Thor: Ragnarok) wird die erste Episode verfassen. Shinichirō Watanabe wird weiterhin in beratender Funktion am Projekt teilnehmen.

Das Anime spielt im Jahr 2071, knapp 50 Jahre nachdem eine Katastrophe die Erde fast komplett unbewohnbar gemacht hat. Seitdem hat die Menschheit fast alle Planeten des Sonnensystems kolonisiert und Kopfgeldjäger, genannt Cowboys, verfolgen Kriminelle durch die Weiten des Universums.

15th Nov2018

Offizieller Trailer zu „Dumbo“

von cRuEllY

Dumbo

Nachdem uns gestern das offizielle Poster zu Tim Burtons Realverfilmung des Disney-Klassikers Dumbo präsentiert wurde, folgt heute bereits ein erster, offizieller Trailer.

Das Leben des ehemaligen Zirkusstars Holt Farrier ist aus den Fugen geraten, seit er aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Zirkusbesitzer Max Medici stellt ihn ein, um für einen neugeborenen Elefanten zu sorgen, dessen übergroße Ohren ihn zur Zielscheibe für Hohn und Spott machen.

Doch als Holts Kinder Milly und Joe herausfinden, dass Dumbo fliegen kann, setzt nicht nur die angeschlagene Zirkustruppe ihre Hoffnungen in den kleinen Dickhäuter. Der überzeugungskräftige Unternehmer V.A. Vandevere und die charmante Luftakrobatin Colette Marchant treten ebenfalls auf den Plan.

Die Geschichte von Dumbo, dem kleinen Elefanten mit den großen Ohren, hat seit jeher die Herzen von kleinen und großen Zuschauern berührt. Walt Disney Studios und Ausnahmeregisseur Tim Burton zaubern nun eine fantastische Realfilm-Version der Geschichte auf die große Leinwand: Dumbo kommt am 4. April 2019 in die deutschen Kinos.

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