16th Aug2019

Bond Lizenz abgelaufen: „Die neue“ 007

von cRuEllY

James Bond 007

Es ist ein Paukenschlag innerhalb der Film- und Kinoszene: Daniel Craig behält zwar die Rolle als James Bond, aber im Vorfeld des 25. Titels des Franchises wurde enthüllt, dass die berühmte 3-stellige Dienstnummer der britischen Schauspielerin Lashana Lynch neu zugewiesen wurde.

Während Daniel Craig seine Rolle als James Bond im nächsten Film wieder aufleben lassen möchte, ist das Franchise anscheinend auf ein Erdbeben vorbereitet. Und zwar dank diverser Berichte, in denen behauptet wird, dass die britische Schauspielerin Lashana Lynch als 007 besetzt wurde und Bonds Geheimagentennummer übernimmt, nachdem dieser den MI6 verlassen und sich zur Ruhe gesetzt haben soll.

The Daily Mail hat vor kurzem einen „Filminsider“ zitiert, der behauptet, dass der 25. Film mit Bond (also Craig) beginnt, welcher sich in Jamaika im Ruhestand befindet, jedoch wieder reaktiviert wird, um einen neuen Oberschurken zu bekämpfen.

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Cat’s finally outta the bag! #BOND25

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„Es gibt eine entscheidende Szene am Anfang des Films, in der M sagt: ‚Kommen Sie herein, 007‘, und hereinspaziert kommt Lashana, die schwarz, schön und eben eine Frau ist“, erzählt diese Quelle. „Es ist ein Moment, in dem das Popcorn im Kinosaal zu Boden fällt. Bond sei zwar immer noch Bond, aber er wurde als 007 ersetzt.“ Die 31-jährige Lynch, die ursprünglich aus West-London stammt, gab ihr Filmdebüt 2011 in Fast Girls, aber ihre angeblich „bahnbrechende“ Rolle erfolgte Anfang des Jahres als Kampfpilotin Maria Rambeau in Marvels Comicverfilmung von Captain Marvel.

Dieser Wechsel hat nicht nur cineastische Auswirkungen. Immerhin machte James Bond auch werbetechnisch Marken wie Aston Martin, Rolex, Slazenger oder Gordons’s London Dry Gin weltberühmt. Laut Betway ist James Bond sogar eine der besten Werbeikonen für Casinos innerhalb der Popkultur, diesen Stellenwert müsse Lynch erst einmal erreichen. Die Nachricht, dass sie die berühmte Dienstnummer Bonds erhalten hat, wenige Wochen nachdem die US-Sängerin Halle Bailey als Ariel in Disneys Live-Action-Remake Der kleinen Meerjungfrau besetzt wurde, wurde in den sozialen Medien von einigen gelobt, von den meisten Bond-Fans jedoch eher äußerst kritisch angesehen.

Der 25. Bond-Film – der in Italien und Großbritannien gedreht wird – wurde im Vorfeld jedoch auch von anderen Schwierigkeiten geplagt. Beispielsweise im Oktober 2015, als Craig meinte, er würde sich „lieber die Pulsadern aufschneiden“, als wieder James Bond zu spielen.

Im Jahr 2017 bestätigte er dennoch, dass er die Rolle des Agenten wieder übernehmen würde. Im selben Jahr verließ dann jedoch der Regisseur Danny Boyle – der als Ersatz für Sam Mendes eingestellt worden war, nachdem dieser sich geweigert hatte, weitere Bond-Filme zu drehen – aufgrund eines Streits bezüglich des Drehbuchs das Projekt. Der Amerikaner Cary Fukunaga wurde als Ersatz angeheuert und der Film erlebte ein Kommen und Gehen an Drehbuchautoren, bevor Craig Fleabag Autorin Phoebe Waller-Bridge – erst die zweite Schriftstellerin in der Geschichte des Franchise – mit ins Boot holte, um das Projekt endlich weiterzubringen.

Waller-Bridge wird in der Daily Mail mit folgenden Worten zitiert: „Es wurde viel darüber gesprochen, ob Bond jetzt relevant ist oder nicht, aufgrund dessen, wer er ist und wie er Frauen behandelt. Ich denke, das ist Schwachsinn. Ich denke, er ist jetzt absolut relevant. Das Franchise müsse aktuell noch wachsen. Es muss sich erst entwickeln, und das Wichtigste ist, dass der Film die Frauen richtig behandelt. Bond müsse dies nicht. Er müsse seinem Charakter treu bleiben.“ Noch letztes Jahr meinte die Bondproduzentin Barbara Broccoli gegenüber dem Guardian, dass es „nie“ einen weiblichen Bond geben würde.

Aber immerhin kehrt Christoph Waltz als Oberschurke Blofeld zurück. 007s Nemesis aus James Bond 007: Spectre (2015) wurde in den Pinewood Studios in London erspäht, wo der neueste James-Bond-Film gedreht wird. Ein Besucher der Studios gab dem Unterhaltungsreporter der Daily Mail, Baz Bamigboye, einen Hinweis auf die Sichtung und berichtete, dass Waltz sie aufforderte, keine Nachrichten über seine Beteiligung zu verbreiten: „Du hast mich nicht gesehen!“

Waltz Name fehlte auf der Besetzungsliste, die im April zu Beginn der Dreharbeiten in Jamaika enthüllt wurde, aber es bestand lange Zeit der Verdacht, dass der katzenstreichelnde Überbösewicht Blofeld – der ja bekanntlich den Hubschrauberabsturz am Ende von Spectre überlebte – in dem neuen Film, der im April 2020 veröffentlicht werden soll, wieder auftauchen würde.

Es scheint jedoch, dass Blofeld in Cary Fukunagas Bond-Streifen eher im Hintergrund bleibe und stattdessen Rami Malek, bekannt als Darsteller von Freddy Mercury in dem mit 4 Oscars ausgezeichneten Musikfilm Bohemian Rhapsody, als Gegenspieler im Mittelpunkt agieren wird. Wobei letzten Monat Malek, dessen Eltern Ägypter sind, noch meinte, er hätte sich geweigert die Rolle zu übernehmen, wenn seine Figur in einen religiös motivierten Terrorismus verwickelt gewesen wäre. Nun, anscheinend ist dem nicht so.

Bildquelle: pixabay.com

15th Aug2019

Maximales Kino-Feeling mit großem TV?

von cRuEllY

Maximales Kino-Feeling mit großem TV

Beim TV-Kauf spielt die Auswahl der richtigen Größe eine entscheidende Rolle. Viele Fernseh-Fans fragen sich zurecht, wie groß der eigene TV sein sollte, um auch in den eigenen vier Wänden ein angenehmes Feeling zu genießen. Noch vor wenigen Jahren riet man Verbrauchern dazu, die TV-Größe nicht zu üppig zu wählen, denn war der Sitzabstand nicht groß genug, wurde insbesondere die Auflösung der großen Displays zum Problem.

Mittlerweile hat sich das Blatt gewandelt und die Auflösung wurde erheblich verbessert. Gerade bei den jetzt verfügbaren 4K-Geräten kann der Sitzabstand bei gleicher Größe deutlich kleiner gewählt werden. Selbst aus der Nähe wirken die Bilder hier scharf und begeistern nicht nur mit klaren Grenzen, sondern auch mit Detailfülle und Tiefenwirkung.

Wer also einen großen Fernseher kaufen möchte, sollte gerade bei der Auflösung nicht sparen. Einen speziellen TV-Anschluss machen die 4K-Geräte nicht erforderlich. Hierfür sind die Displays mit 4K-Upscaling versehen.

Auflösung für den Sitzabstand entscheidend

Bei der Wahl des Fernsehers wird meistens nur auf die Bildschirmgröße geachtet. Tatsächlich war diese Empfehlung auch sehr lange in Stein gemeißelt. Durch die unterschiedlichen Auflösungen ist die Displaygröße heute aber nicht mehr allein ausschlaggebend. Um den richtigen Sitzabstand für einen Fernseher mit SD-Auflösung zu ermitteln, wird die Bildschirmdiagonale mit dem Faktor 3,5 multipliziert. Die Formel ist bei allen Auflösungstypen die Gleiche, der Faktor ändert sich bei HD-Geräten auf 2,5 und bei 4K auf 1,5.

Bildfläche wächst mit TV-Größe

In der Tat hängen TV-Größe und TV-Vergnügen eng zusammen, wenn auch die übrigen Faktoren optimal aufeinander abgestimmt sind. Mit der Bildschirmdiagonale nimmt auch tatsächlich die Bildfläche zu. Das heißt: Umso größer der TV ist, desto mehr Bildfläche steht zur Verfügung. Ein 55 Zoll Fernseher hat beispielsweise 21 Prozent mehr Bildfläche als ein 50 Zoll Fernseher. Ein 50 Zoll Fernseher bietet gegenüber dem 43 Zoll Gerät ein Plus von 34 Prozent. Und bei einem 75 Zoll Fernseher genießen die Zuschauer immer noch 33 Prozent mehr Bildfläche als bei einem 65 Zoll großen Gerät.

Möchten Verbraucher bei der Wahl des TVs nichts falsch machen, bieten sich insbesondere Geräte in der Klasse der 40 bis 43 Zoll großen Displays an. Die Fernseher gelten zurecht als Allrounder, denn auf ihnen lassen sich Serien und Sportveranstaltungen genauso gut verfolgen wie klassische Film-Highlights. Wer sich zuhause ein intensiveres Feeling beim Fernsehen wünscht, ist mit den Geräten mit 49 bis 55 Zoll Bildschirmdiagonale gut beraten. Bei einem 50 Zoll Fernseher sollte der Sitzabstand rund 3 Meter betragen. Gerade für TV-Fans sind diese Geräte der ideale Start ins echte TV-Erlebnis.

Größere TVs für das Heimkino

Wer sich echtes Heimkinofeeling wünscht, muss auf TVs mit wenigstens 55 Zoll ausweichen. Modelle, die 55 bis 58 Zoll groß sind, sorgen bereits für Action auf ganzer Linie. Gerade bei Sportübertragung und Blockbustern entfalten sie ihr ganzes Können. So scheinen die Zuschauer bei Sportübertragungen in dieser Klasse bereits in der ersten Reihe zu sitzen. Das ultimative Heimkino-Erlebnis versprechen schließlich Fernseher mit einer Größe von 65 bis 75 Zoll. Sie haben eine Bildschirmdiagonale von 164 bis 189 cm.

Ihre komplette Wirkung entfalten diese großen TVs aber nur beim richtigen Abstand. Bei 4K-Geräten muss er wenigstens 2,5 Meter umfassen. Bei HD-Modellen sind sogar 4 Meter gefragt. Dafür machen diese Fernseher jeden Inhalt zum Erlebnis, ganz gleich ob ein Formel 1-Rennen, die Fußball-WM oder eine echte Komödie verfolgt wird.

Bildquelle: pixabay.com

14th Aug2019

Laptop ermöglicht einfaches Streamen

von cRuEllY

Laptop Streaming

Der Laptop gilt als eine der beliebtesten PC-Alternativen. Er ist deutlich kleiner und handlicher, bietet aber mehr Anwendungskomfort als beispielsweise Tablet und Smartphone. Doch auch der Laptop reiht sich in die Riege der mobilen Geräte und so ist gerade die Bildschirmgröße doch stark begrenzt. Gerade wenn Inhalte online gestreamt oder Urlaubsfotos angesehen werden sollen, ist der eher kompakte Bildschirm ein Hindernis. Mit dem richtigen Zubehör und der optimalen Einstellung besteht die Möglichkeit, den Laptop an den TV anzuschließen.

Wird der Laptop an den Fernseher angeschlossen, wird er zum modernen Mediacenter. Filme und Videos lassen sich auf dem TV genauso wiedergeben wie Urlaubsbilder. Am einfachsten erfolgt die Verbindung vom Laptop an den TV mit einem HDMI-Kabel. Nach der Verbindung mit dem Kabel muss im TV-Source-Menü der passende HDMI-Ausgang als Quelle ausgesucht werden. Oft kommt es zu Beginn zu Defiziten bei der Auflösung. Diese lassen sich am einfachsten beheben, in dem die Bildschirmoptionen beim Laptop angepasst werden. Dies erfolgt über die Anzeigeeinstellungen per Rechtsklick mit dem Touchpad auf dem Laptop-Desktop. Sollen nur Urlaubsfotos auf dem TV angeschaut werden, ist dies auch über ein VGA-Kabel möglich. Hier erfolgt allerdings keine Tonübertragung.

Mit Hilfe des Chromecast-Sticks von Google kann auch eine kabellose Verbindung zwischen Laptop und TV eingerichtet werden. Über den Stick können sich Nutzer im WLAN-Netzwerk des Hauses einloggen, sodass dann kabellos der Zugriff auf den sich hier ebenso befindenden Laptop erfolgen kann.

Bei der Verbindung des MacBook mit dem Fernseher sieht das Ganze ein wenig anders aus, denn die Geräte haben weder einen HDMI- noch einen VGA-Anschluss. Hier wird ein entsprechender Adapter für den Mini-DisplayPort benötigt. Die Adapter sind recht günstig und ersetzen den am MacBook fehlenden HDMI-Anschluss. Die Verknüpfung mit dem TV gelingt dann wieder über das HDMI-Kabel.

Auch Smartphone und Tablet können mit wenig Aufwand mit dem TV verbunden werden. Wer einen Smart TV besitzt, arbeitet hier am besten mit Hilfe der WLAN-Verbindung, die eine kabellose Verknüpfung der Geräte zulässt. Wichtig ist, dass alle Geräte im gleichen WLAN-Netz eingeloggt sind. Die Vorgehensweise ist einfach. So gibt es eine Kopplungsfunktion, die über das Smartphone aktiviert werden muss.

Bei Smartphones, die mit Android oder Windows Phone arbeiten, kann via WLAN auch eine direkte Verbindung mit dem TV hergestellt werden. Dies gelingt über das Miracast-Protokoll, mit dem eine Spiegelung der beiden Bildschirme möglich ist. Kann der eigene TV keine Miracast-Signale empfangen, kann hier immer noch eine Unterstützung über den Blu-ray-Player erfolgen.

Ist eine Übertragung der Inhalte vom Smartphone oder Tablet so nicht möglich, kann als Hilfsmittel erneut der Chromecast Stick von Google in Anspruch genommen werden. Diese Vorgehensweise bietet sich gerade bei älteren TVs an. Durch den Chromecast Stick werden die Inhalte vom Smartphone und Laptop gespiegelt. iPhone-Nutzer müssen hier natürlich auf das passende Apple-Produkt ausweichen. Hierbei handelt es sich um die Apple TV-Box.

Für Smartphones gibt es zudem eine Reihe von Apps, die das Media Streaming unterstützen. Einige davon, wie die iMediaShare und AllCast Anwendungen, sind kostenlos. Sie werden sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte angeboten, wobei hier in jedem Fall Musik und Fotos gestreamt werden können. Weitere Dateiformate sind mit Einschränkungen möglich.

Natürlich können auch viele Konsolen mit dem TV verbunden werden. In diesem Fall wird wie beim Laptop auf die HDMI-Anschlüsse zurückgegriffen. Ein HDMI-Kabel garantiert zudem eine sichere Übertragung der Signale.

Bildquelle: pixabay.com

19th Jul2019

Trailer und Poster zu „Top Gun: Maverick“

von cRuEllY

Top Gun 2 Banner

Im Sommer 2020 hat das Warten ein Ende, wenn Tom Cruise als unerschrockener Fliegerpilot Pete „Maverick“ Mitchell auf die große Leinwand zurückkehrt. Der Kultklassiker Top Gun (1986) spielte weltweit mehr als 357 Millionen Dollar ein und entwickelte sich rasch zu einem Phänomen. Die Erfolgsproduzenten Jerry Bruckheimer und Don Simpson hatten nach Flashdance (1983) und Beverly Hills Cop (1984) mit Top Gun einen weiteren Hit gelandet, der mit seinen atemberaubenden Flugstunts und seinem Hit-Soundtrack (Harold Faltermeyer gewann für seinen Score einen Grammy und Giorgio Moroders Titelsong „Take My Breath Away“ gewann den Oscar® als Bester Song) eine ganze Generation prägte. 2015 wurde er von der „Library of Congress“ zu einem der 25 kulturell, historisch oder ästhetisch wichtigsten Filme gekürt.

Jerry Bruckheimer und Tom Cruise haben sich für Top Gun: Maverick nun erneut zusammengetan und der erste Trailer verspricht ein bombastisches Actionspektakel mit nervenzerreißenden Flugaufnahmen, bei denen es sich Tom Cruise nicht nehmen ließ, selbst hinter den Steuerknüppel zu steigen. Den Platz des Regisseurs übernimmt Joseph Kosinski, welcher schon bei Oblivion (2013) mit Tom Cruise zusammenarbeiten konnten.

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19th Jul2019

Erster Trailer zu „Cats“

von cRuEllY

Cats Banner

Mit spektakulären visuellen und musikalischen Einblicken entführt uns ein erster Trailer in die magische Welt von Cats. Andrew Lloyd Webbers weltweiter Musicalerfolg „Cats“ brach alle Rekorde – nun erschafft der oscarprämierte Regisseur Tom Hooper, bekannt für The King’s Speech (2010), Les Misérables (2012) und The Danish Girl (2015) mit Cats ein bahnbrechendes Kino-Event, das ab 25. Dezember 2019 neue cinematografische Maßstäbe setzt.

Zum herausragenden Ensemble gehören James Corden, Judi Dench, Jason Derulo, Idris Elba, Jennifer Hudson, Ian McKellen, Taylor Swift, Rebel Wilson und Primaballerina Francesca Hayward, Solotänzerin des Londoner Royal Ballet, in ihrer ersten Kinorolle.

Mit der mitreißenden Featurette „A Look Inside“ kann zudem ein spannender Blick auf die unglaubliche Verwandlung der Darsteller und die beeindruckende Kulisse geworfen werden.

Der Film verbindet Lloyd Webbers unvergleichliche Musik mit einem spektakulären Produktionsdesign, atemberaubender neuer Technologie und unterschiedlichen Tanzstilen zu einem Musical-Ereignis einer ganz neuen Generation. Unter der Leitung des vielfach preisgekrönten Choreografen Andy Blankenbuehler („Hamilton“) zeigt ein Weltklasse-Ensemble von Tänzern klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz, Hip- Hop und Jazz Dance, Streetdance und Stepptanz.

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03rd Jul2019

Fußballerverletzung – So wird sie richtig behandelt

von cRuEllY

Fußballerverletzung behandeln

David Odonkor, Alvaro Dominguez, Uli Hoeneß, oder Marcel Jansen – Bekannte Namen im Fußball, die ein trauriges Schicksal miteinander teilen: Sie alle mussten aufgrund einer Sportverletzung vom Ball ablassen. Zwar kommt in einem solchen Fall noch immer eine Trainerkarriere in Betracht, aber die aktive Zeit auf dem Feld ist wohl vorbei. Nun, wo 2020 die nächste Fußball-EM ansteht, steht erneut im Raum: Wie werden Sportverletzungen eigentlich behandelt?

Fußball ist ein Kontaktsport, da kann es immer zu Problemen bei den Spielern kommen. Tackling, Blutgrätsche, hohes Bein – Typische Schlagworte, wenn es um Verletzungen im Ballsport geht. Besonders häufig wird das Kniegelenk oder die Kniekehle in Mitleidenschaft gezogen, klassisch sind der Kreuzbandriss und Meniskusschäden. Zu allem Übel tauchen manche Verletzungen auch in kombinierter Form auf. Das Traurige hierbei ist wohl, dass die Fußballer in den seltensten Fällen selbst Schuld an ihren Verletzungen haben. Von sogenanntem „Verletzungspech“ ist die Rede.

Die meisten Sportärzte raten bei der Erstbehandlung zum „PECH-Schema“. Das bedeutet genauer:

• P = Pause
• E = Eiskühlung
• C = Compression
• H = Hochlagern

Dank dieser Richtlinie sind die meisten Sportler binnen kurzer Zeit wieder fit. Sofern es eine ernstere Verletzung ist, wird diese mittels PECH-Schema ideal aufgefangen, um sie für weitere Behandlungen vorzubereiten.

Weil heutzutage meist aber ein höheres Tempo und eine stärkere Belastung beim Fußball gefragt sind, kommt es sehr viel öfter zu Problemen, die infolgedessen schnell mal „weggespritzt“ werden. Die Schwellungen nehmen ab, die damit einhergehenden Schmerzen werden geflissentlich ignoriert. Nicht selten ohne Folgeschäden, die eine noch längere Heilungszeit erfordern. Dieses „Glück“ blieb Bert Trautmann zu seiner Zeit beispielsweise vorenthalten. Er schaffte es 1956 trotz schwerwiegender Verletzung und ohne Schmerzmittel, das Endspiel des FA Cups zu beenden.

Die Mentalität diesbezüglich scheint sich aktuell jedoch etwas zu verändern. Man gibt den Fußballern wieder mehr Zeit, um wortwörtlich wieder auf die Beine zu kommen. So äußerte sich zuletzt auch der DFB. Zudem sei eine entsprechende Prävention und Regeneration sinnvoller, als schwerwiegende Verletzungen auskurieren zu müssen, so die Fußballexperten.

Genügend Schlaf, eine angepasste Ernährung und ein korrektes Aufwärmen ist das A und O. All das beeinflusst sowohl die Belastungs- als auch Leistungsfähigkeit der Fußballer. Kommt es stattdessen zu einem Mangel, besteht ein höheres Verletzungsrisiko. In Kombination mit einem guten Training und einer genügenden Erholungsphase, lässt sich bereits eine gute Prävention gegen Verletzungen schaffen. Zudem in punkto Training auf die jeweilige Belastungsgrenze des Spielers zu achten ist. Exzessive Sprints und die Überdehnung von Muskeln und Bändern können ebenfalls zu dauerhaften Schäden führen.

Ein Punkt, der heutzutage immer mehr in den Vordergrund rückt, ist der mentale Zustand des Spielers. Zwar ist die physiologische Konstitution beim Training immer wichtig, doch sofern es dem Fußballer nicht gut geht, bringt auch ein eingehendes Training nur wenig. Nachlässigkeit, eine niedrigere Konzentration und ein höheres Verletzungsrisiko sind die Folge.

Klappt es mit der richtigen Prävention ausnahmsweise doch mal nicht und es kommt zur Verletzung, ist eine entsprechende Regenerationszeit maßgeblich. Heutzutage lassen Trainer ihren Spitzenmännern zum Glück genügend Zeit.

Ein gutes Beispiel zeigte sich hier zuletzt bei Arjen Robben, der bereits im Februar 2019 für Aufsehen sorgte, weil er ständig beim Training des FC Bayern fehlte. Schließlich stellte sich heraus, dass er mit einer hartnäckigen Verletzung zwischen Becken und Schambein kämpft. Deshalb musste er über einen Großteil der letzten Saison hinweg aussetzen. Aktuell stellt sich bei ihm deshalb die Frage, ob es bei dem Verein eine Zukunft gibt. Seitens seines Trainers Mark Bommel hingegen hat er alle Möglichkeiten: „Er alleine entscheidet, wann es für ihn weitergeht. Wir geben ihm all die Zeit, die er benötigt.“

Bildquelle: © pixabay.com | User: flooy

03rd Jul2019

“Deutschland. Ein Sommermärchen” gehört zu Deutschlands beliebtesten Fußball-Filmen

von cRuEllY

Deutschland

Als eine der populärsten Sportarten der Republik hat Fußball es über die Jahre hinweg mehrfach auf die Leinwände geschafft. Die Liste der beliebtesten Fußballfilme wird aktuell von Klassikern und neueren Produktionen dominiert. Im Laufe der Zeit haben sich die Fußballfilme verändert. So spielten auch hier die weiblichen Spielerinnen zusehends eine wichtige Rolle und fanden die nötige Beachtung auf dem Leinwandrasen.

Einer der beliebtesten Fußballfilme aller Zeiten ist Deutschland. Ein Sommermärchen. Laut ballsportbibel.de befand sich das Land 2006 als Gastgeber der damaligen WM in einem regelrechten Ausnahmezustand. Immer mehr Menschen sind dem WM-Gefühl verfallen. Vor allem die großen Public Viewings ernteten von Süden bis Norden wachsende Aufmerksamkeit. Die deutsche Nationalelf schaffte es in der WM bis ins Halbfinale.

Auf ihrem Weg wurde sie von Regisseur Sönke Wortmann begleitet. In seinem Film Deutschland. Ein Sommermärchen gewährt er ungewöhnliche Einblicke in die Mannschaft während des Turniers. Er begleitete das Team von Jürgen Klinsmann vor allem hinter den Kulissen und zeigte die Kicker in der Mannschaftsunterkunft, im Mannschaftsbus und auch in den Umkleidekabinen. Der Erfolg des Films war groß und lässt für echte Fußballfans noch einmal besondere Momente der WM Revue passieren.

Ein Klassiker, der es immer wieder unter die Favoriten der besten Fußballfilme schafft, ist Der König der Mittelstürmer (1927). Die ursprüngliche Version wurde noch 1927 gedreht. Der Film, der vor allem eine Hommage an Tull Harder, einen der beliebtesten Hamburger Kicker war, schaffte es als Stummfilm auf die Leinwand. Regisseur Arthur von Schwertführer gelang damit ein kleines Meisterwerk, denn obwohl der Film ohne Ton auskommt, ist es ihm eindrucksvoll gelungen, die verschiedensten Szenen dynamisch zu filmen. Auch nach Jahrzehnten war das Interesse an der Produktion groß, sodass man sich 2006 dazu entschloss, eine restaurierte Fassung noch einmal auf DVD auf den Markt zu bringen.

Ein Film, den schlichtweg jeder Fußballfan gesehen haben muss, ist Das Wunder von Bern (2003). 1954 holte die deutsche Nationalmannschaft in Bern den Weltmeistertitel. Nicht nur für das Team, sondern für das gesamte Land war es ein Befreiungsschlag, denn bis zu diesem Zeitpunkt befand sich Deutschland in der Nachkriegs-Lethargie. Der Sieg der Mannschaft in Bern brachte vor allem neue Hoffnung. In dem Film geht es nicht nur um Fußball. Im Mittelpunkt der Handlung steht auch die für die damalige Zeit schwierige Vater-Sohn-Beziehung, die von Sönke Wortmann aufgegriffen und behandelt wird. In der Hauptrolle des spannenden Dramas ist Peter Lohmeyer zu sehen.

Dass Fußballfilme nicht nur begeisternd, sondern auch durchaus unterhaltsam sein können, beweist die Produktion Kick it like Beckham (2002), die eine der wenigen Komödien in diesem Bereich ist. 2002 ist der Regisseurin Gurinder Chadha eine wahre Überraschung mit dem Streifen gelungen. Der Film zeigt, wie Jess, die fußballverrückte Tochter einer aus Indien stammenden Familie, den gleichen Weg wie ihr Idol David Beckham gehen möchte. Während die Familie nicht begeistert von dem Plan ist, animiert sie ihre Freundin Jules dazu, der Nationalmannschaft der Frauen beizutreten. Jules wird in dem Film von Keira Knightley gespielt, die bis dahin noch relativ unbekannt war. Die Produktion sorgte dafür, dass sie von einem Talentscout aus Amerika entdeckt wurde, der ihr dann den Weg zu weiteren Produktionen ebnete.

07th Mai2019

Trailer zu „Spider-Man: Far From Home“

von cRuEllY

Spider-Man

Die epische Schlacht aus Avengers: Endgame ist geschlagen. Zeit für einen Break, auch Superhelden brauchen mal eine Auszeit! Wohlverdient legt Peter Parker seinen Spinnen-Anzug ab und geht mit Ned und MJ auf Europa-Reise. Im Sightseeing-Bus durch London cruisen, jede Menge Selfies aus Venedig – so könnte es ewig weitergehen. Doch ein unerwarteter Besuch im Backpacker-Hostel kann nur eins bedeuten: Spider-Man hat eine neue Mission!

Peter Parker (Tom Holland) ist wieder da! In Spider-Man: Far From Home, dem nächsten Kapitel der Spider-Man: Homecoming-Reihe, entschließt sich der freundliche Superheld aus der Nachbarschaft, mit seinen besten Freunden Ned (Jacob Batalon), MJ (Zendaya) und dem Rest der Clique Urlaub in Europa zu machen. Doch seinen Plan, die Superheldenkräfte für ein paar Wochen hinter sich zu lassen, muss Peter schnell aufgeben: Nick Fury (Samuel L. Jackson) bittet ihn, das Geheimnis um zahlreiche, schwere Angriffe aufzudecken, die Zerstörung über den ganzen Kontinent bringen.

Spider-Man: Far From Home, unter der Regie von Jon Watts, startet am 4. Juli 2019 in den deutschen Kinos.

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