30th Nov2017

Spiele, Filme & Co – Die Verschmelzung der Unterhaltungsindustrie

von cRuEllY

Tomb Raider

Videospiele gehören zu einer der beliebtesten Freizeitaktivitäten von Jugendlichen und Erwachsenen. Alleine in Deutschland werden mit PC-Spielen 627 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Neben dem klassischen PC sind Konsolen von Nintendo, Sony und Microsoft sehr beliebt. In den letzten Jahren legen auch die Smartphonegames immer mehr zu und bauen ihren Marktanteil aus. Die Faszination von Videospielen beschränkt sich jedoch nicht nur auf die verschiedenen Spieleplattformen mit all ihren zahlreichen Games und Fangemeinden. Heutzutage sind Videospiele Teil einer größeren Popkultur geworden.

Quelle: Pixabay

Betrachtet man die Unterhaltungsbranche als Gesamtes, kann man eine Wechselwirkung der verschiedenen Sektoren betrachten. Ob Filme, Serien, Bücher, Comics oder Spiele, viele Werke beruhen aufeinander und haben zu Ablegern der verschiedensten Art geführt. Man kann praktisch sagen, dass Filmemacher, Autoren und Spieleentwickler sich gegenseitig inspirieren und ganze Welten übertragen. Eines der berühmtesten Beispiele bieten die Reihen Hitman und Tomb Raider. Beide Titel besitzen eine lange Geschichte als Spielereihen und wurden immer wieder neu aufgelegt. Der erste Hitman-Titel erschien im Jahre 2000, der neueste kam 2016. Auch hier begeisterte der Protagonist Agent 47 die Filmwelt so sehr, dass gleich zwei Filme produziert und 2007 und 2015 veröffentlicht wurden. Ähnlich verhielt es sich bei Tomb Raider: Der Titel inspirierte ebenfalls zwei Filmadaptionen, welche 2001 und 2003 veröffentlicht wurden und mit Angelina Jolie eine Starbesetzung fand. Für 2018 ist ein weiterer Film angekündigt, der auf dem Tomb Raider-Spiel aus dem Jahre 2013 basiert. Das Ganze funktioniert jedoch auch anders herum: Schaut man sich die epische Herr der Ringe-Reihe an, ist es nicht verwunderlich, dass eine Vielzahl von Spielen entwickelt wurde, die auf dem Universum von J. R. R. Tolkien basieren.

Die ganze Unterhaltungsindustrie erlebt dieses Phänomen. So ist auch die erweiterte Gaming Industrie auf diesen Zug aufgesprungen. Wer heutzutage in Online Casinos spielt, trifft bei Spieleautomaten immer häufiger auf wohlbekannte Themen aus Spielen, Filmen und Serien. So gibt es im Spinit Casino Spiele wie Jurassic World oder Planet of the Apes, die auf den gleichnamigen Filmen basieren und weltweit bekannt sind. Beide Filmreihen haben eine lange und reiche Geschichte und wurden immer wieder neu verfilmt. Dies hat auch Videospielproduzenten motiviert diese Welten als Spiele zu verewigen. 2001 erschien das erste Spiel für die von Affen dominierte Welt und derzeit wird ebenfalls ein neues Spiel für die Filmreihe mit dem Titel „Planet of the Apes: Last Frontier“ produziert. Die Dinowelt hat es Menschen ebenfalls angetan – 2011 erschien das Abenteuerspiel „Jurassic Park: The Game“, für 2018 wurde schon der nächste Film der Reihe angekündigt.

Offizielles Poster zu „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ – Kinostart Juli 2018

Manchmal wird eine beliebte Marke jedoch nicht eins zu eins umgesetzt, sondern dient als Inspiration für neue Titel, praktisch Ableger oder Kopien der Originale. Genauso verhält es sich mit dem Survival Game ARK, welches zu einem der beliebtesten Spiele auf der Plattform Steam zählt und lose an Jurassic Park angelehnt ist. Hier kämpfen Spieler ums Überleben auf einer Insel voller Dinosaurier und sind sogar in der Lage diese zu zähmen. Wir Menschen besitzen eine großartige Schöpfungskraft, weswegen alle davon profitieren, wenn beliebte Settings auch in anderen Formen neu erschaffen werden.

27th Nov2017

Die Chronologie der Alien-Saga

von cRuEllY

Alien

Regisseur Ridley Scott schuf 1979 mit dem Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt einen Kult, welcher bis heute anhält und zahlreiche Filme, Computerspiele, Romane und Hörspiele hervorbrachte.

Im Jahr 2012 wurde mit Prometheus – Dunkle Zeichen eine Weiterführung der ursprünglichen Alien-Filmreihe veröffentlicht, bevor 2017 dann mit Alien: Covenant der nächste Ableger der Reihe folgte, welcher von einer Raumschiffbesatzung Anfang des 22. Jahrhunderts erzählt, die mit dem Raumschiff Covenant auf einer Kolonisations-Mission ist. Die Fortsetzung spielt zehn Jahre nach den Ereignissen in Prometheus.

Auf dem Hörbücher-Blog Audible-Magazin, dem führenden Blog zum Thema Hörbücher und Hörspiele in Deutschland, fällt der Blick nicht nur auf die besten Hörbücher, sondern erweitert auf die bunte und kreative Welt des gesprochenen Wortes.

So darf sich der gewillte Leser aktuell über einen sehenswerten Beitrag zum Alien-Franchise freuen, in welchem ausführlich eine Alien-Chronologie erstellt wurde. Dabei wurden nicht nur die Filme zu Grunde genommen, sondern auch Romane, Videospiele und Hörspiele in einer sehenswerten Infografik aufgelistet.

Weitere aus dieser großen Anzahl an Medien entstandene Querverweise werden in einem ausführlichen Text nachgegangen. So behandelt der Text neben den ursprünglichen Filmen mit Hauptdarstellerin Sigourney Weaver auch die 2014 entstandene eigenständige Roman-Trilogie, bestehend aus Alien – Out of the Shadows, Alien – Sea of Sorrow und Alien – River of Pain, welche zwischen den beiden ersten Filmen spielen und das bekannte Universum gekonnt erweitern.

Auch das 2016 erschienene erste deutsche Hörspiel Alien – In die Schatten findet Erwähnung. Basierend auf dem Drehbuch von Tim Lebbons Roman aus dem Jahr 2014 wurde die Erzählung durch schallende Ansagen des Bord-Computers der Marion durch die langen Flure erweitert. Zudem geben Terminals und Bedienelemente ein authentisches Piepsen von sich und bedrohlich kündigen verräterisches Klappern und Fauchen die Xenomorph an.

Wer sich also abseits der Kinofilme mit dem Phänomen Alien beschäftigen möchte findet zahlreiche Medien, um sein Verlangen nach atemberaubender Horror-Science-Fiction zu stillen.

20th Nov2017

Spin-off der Ocean’s Trilogie kommt 2018

von cRuEllY

Ocean's Thirtenn

Inspiriert vom Original aus den 60er Jahren entstand 2001 der Film Ocean’s Eleven, dessen Erfolg noch zwei Nachfolger inspirierte und somit zu einer Trilogie wurde. Nun folgt ein Spin-off mit einer neuen Herangehensweise an das Ocean’s-Universum.

Mit George Clooney, Matt Damon und Brad Pitt in den Hauptrollen versammelte Ocean’s Eleven eine Starbesetzung. Der Film spielte in der Casinometropole Las Vegas, bekannt für seine Roulette- und Blackjacktische, sowie seine Automatenspiele.

Darin plante Danny Ocean (George Clooney) mit seinen elf Komplizen, 160 Millionen US-Dollar aus dem unterirdischen Tresorraum eines Hotelcasinos zu stehlen. Das Besondere daran war, dass dort auch das Geld von zwei anderen Casinos gelagert wurde, weswegen man drei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte. Es war eine Designentscheidung, die klassische Idee einen Tunnel zu graben nicht zu nutzen, was im Film durch unterirdische Sensoren und Bewegungsmelder erklärt wurde. Anstelle dessen musste ein Weg gefunden werden, das Geld praktisch aus dem Casino hinauszutragen. Jedes Mitglied der Crew hatte eine spezielle Fähigkeit oder Aufgabe im Getriebe des Heist-Plans zu erfüllen. 

oceans_eleven_2

Auch in Wirklichkeit kommt es immer wieder zu Überfällen auf Casinos. So überfiel 2010 ein maskierter Mann wie im Film das große Bellagio-Casino in Las Vegas und erbeutete Spielchips im Millionenwert. Genau dieses Risiko kann wohl als größter Vorteil von Novoline Casinos betrachtet werden, die auch online operieren und daher sicher vor solchen Heists sind. Online-Casinos unterscheiden sich im Spieleangebot kaum von ihren realen Vorbildern, so gibt es neben anderen Spielen auch hier Automaten als Online-Slots. Wer mehr Details wissen will, kann bei sich bei Casinobonus360 informieren und mehr über die Möglichkeiten lernen, die online existieren.

Der Heist-Film Ocean’s Eleven füllte die Kinos und bekam exzellente Kritiken und setzte den neuen Standard für das Genre. 2004 folgte die Fortsetzung Ocean’s 12 und 2007 dann Ocean’s 13 mit den gleichen Hauptdarstellern. Dennoch gilt der erste Teil weiterhin als wichtigster Titel der Reihe und brachte Regisseur Steven Soderbergh viele positive Rezeptionen ein. Der Film schaffte es mit einem Budget von 85 Millionen Dollar weltweit einen Umsatz von über 450 Millionen US-Dollar zu erwirtschaften.

Der Erfolg von Ocean’s Eleven ging jedoch nicht nur auf die Topdarsteller zurück, obwohl diese ihre Charaktere großartig und überzeugend im Film präsentierten. Es war die dramatische Storyline, welche die Menschen vor den Bildschirmen fesselte. Nun wird Regisseur Steven Soderbergh mit seinem Spin-off Ocean’s Eight noch einmal an die Trilogie anschließen. Doch da George Clooney mit seinem Abgang nach dem dritten Film zufrieden war, wird in dem kommenden Teil noch unbekanntes Terrain behandelt. So agiert in dem Film eine reine Frauencrew, die dieses Mal einen Raub durchziehen will.

Angeführt wird die Gruppe durch Debbie (Sandra Bullock), die die entfremdete Schwester von Danny Ocean spielt, weswegen der Film also im gleichen Universum angesiedelt ist. Auch die bekannte Sängerin Rihanna wird im Film mitspielen. Ziel soll angeblich jedoch kein Casino in Las Vegas werden, sondern die jährlich stattfindende Fundraising Gala des größten Kunstmuseums der USA in New York. Es bleibt abzuwarten, ob der Film an den Erfolg der Trilogie anschließen kann. Der Release ist auf den 8. Juni 2018 in den USA angesetzt.

‚The Metropolitan Museum of Art – New York‘ – Flickr via acca-67 (CC BY-SA 2.0)

 
 
 
 

15th Nov2017

Was soll man von Videospielverfilmungen halten?

von cRuEllY

Es gibt wenige Worte, die für sich allein so starke Kontroversen unter Fans aller Klassen auslösen, wie das Wort „Videospielverfilmungen“. Die einen haben eine nahezu prinzipielle Abneigung gegen Leinwand-Adaptionen, manch andere halten sich gemäßigter und erkennen auch durchaus gute Ergebnisse an. Doch woran liegt es, dass Spieleverfilmungen so einen schlechten Ruf haben und so ziemlich jede neu angekündigte Filmauskopplung mit pessimistischen Zweifeln aufgenommen wird? Was könnte sich der eine oder andere Regisseur von den durchaus gelungenen Beispielen abgucken? Fragen, die wir an dieser Stelle in komprimierter Form klären wollen.

Das schlechte Image

Es gibt zwei große Ursachen für den schlechten Ruf von Videospielverfilmungen. Die erste ist wohl auch die offensichtlichste: Schlechte Umsetzungen. An dieser Stelle könnten dutzende Filme stehen, die Fans von bestimmte Videospielen regelrecht ins Gesicht gespuckt haben. Das peinliche Far Cry-Debakel rund um Til Schweiger und den König der kontroversen Regisseure, Uwe Boll höchst persönlich, der beleidigende Doom-Streifen mit Dwayne „The Rock“ Johnson, der nichts von der gruseligen Videospielvorlage übernehmen konnte und im Endeffekt nur ein unfreiwillig komisches Action B-Movie abgibt, oder auch der zum Kopfschütteln anregende Super Mario Bros. − sie alle stehen symbolisch für diese erste Sparte und reihen sich dort mit zahlreichen anderen Videospielverfilmungen ein, die kein Mensch gebraucht hat.

Grund zwei, der vielen Fans böse aufschlägt, ist eine große Abweichung von der Vorlage zum Zwecke des Mass-Appeals. Paradebeispiel sind hier ganz klar die Resident Evil-Filme. Blendet man die legendäre Spielreihe, derer sich die Filme bedienen, mal aus, bekommt man hier eigentlich einen ganz passablen Action-Streifen zu sehen. Auch der Erfolg stimmt, so konnten über 1.2 Milliarden Dollar mit den sieben Filmen eingespielt werden, denen ein Budget von nicht mal 300 Millionen gegenüber steht. Doch gerade dieser breitgefächerte Erfolg ist es, der die Fans verärgert. Schließlich hatte keiner der Filme neben einer ähnlichen Prämisse irgendetwas mit dem Inhalt der Spieleserie zu tun und eben so wenig Herz und Atmosphäre − große Positivmerkmale der älteren Spiele − aufbringen können.

resident_evil_the_final_chapter_8

Die geglückten Adaptionen

Dass es auch anders geht und es durchaus möglich ist, gute Videospielverfilmungen auf die Leinwand zu zaubern, stellt eine doch respektable Anzahl eben solcher unter Beweis. Gerade im Bereich der Animationsfilme findet man gute Filmableger, wie etwa die Final Fantasy-Filme Final Fantasy VII: Advent Children und Final Fantasy – Die Mächte in dir oder Halo Legends, die überwiegend alles richtig machen und der Vorlage respektablen Tribut zollen. Aber auch klassische Filme, wie die Tomb Raider-Adaption Lara Croft: Tomb Raider, konnten sich bei den Fans gut behaupten.

Bei einem Blick auf vergangene Verfilmungen, ob nun gut oder schlecht,  wundert es jedoch, dass sich Filmemacher bisher fast ausschließlich auf klassische Videospiele als Vorlage stützten. Immerhin verbuchen Online-Games aufgrund ihrer vereinfachten Zugänglichkeit und Mobilität schon seit Jahren einen noch stärkeren Popularitätsanstieg, der eigentlich eine solide Grundlage für eine Filmadaption liefert. Dieser drastische Anstieg und der Fakt, dass man sich dem Online-Gaming nahezu rund um die Uhr hingeben kann, gab Anlass zur Entwicklung des Mr Green Responsible Gaming Tool. Dieses Tool soll Gamern dabei helfen, verantwortungsbewusst ihrer Leidenschaft nachzugehen − was anhand des derzeitigen Trends eine gute Idee zu sein scheint. Eine der wenigen Ausnahmen, die eben diesen Beliebtheitstrend genutzt haben, ist ironischerweise Warcraft: The Beginning aus dem vergangenen Jahr. Der Streifen hat sich eines der Online-Urgesteine als Vorlage genommen und schaffte es dabei, viele der meist kritischen WoW-Fans zu überzeugen.

warcraft_poster

Videospielverfilmungen Heute

Heutzutage sind Videospielverfilmungen beliebter denn je. Kein Wunder, denn das Medium wächst und wächst. Auch qualitativ schneiden die Leinwandauftritte der Games tendenziell immer besser ab, wie z.B. der überraschend unterhaltsame Need for Speed-Film von 2014 zeigt. Für die Zukunft geplante Kinoauftritte von u.a. Uncharted, Tomb Raider und das Pixelphänomen Minecraft werden hoffentlich die Reihe passabler bis guter cineastischer Gamesadaptionen fortführen und somit dazu beitragen, den schlechten Ruf von Videospielverfilmungen immer mehr der Vergangenheit zugehörig zu machen. Wir sind auf jeden Fall gespannt, was uns in Zukunft in den Kinosälen präsentiert wird.

03rd Okt2017

„Das Parfum“ hat Jubiläum: Düsterer Ausflug in die Welt der Düfte

von cRuEllY

Das Parfum

Vor genau elf Jahren, am 14. September 2006, erschien mit Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders die Filmumsetzung des Buchs von Patrick Süskind, die von Zuschauern und der Fachpresse gleichermaßen gelobt wurde. Wie bringt man aber diesen im Buch beschriebenen Sinn für Düfte und die ausführlichen Beschreibungen der Gerüche der Frauen auf die Kinoleinwand?

Dunkle Welt der Düfte
Im Film wird der ungewöhnlich stark ausgeprägte Geruchssinn von Jean-Baptiste Grenouille (was auf Deutsch übrigens „Frosch“ bedeutet) bereits früh in einer Szene eindrucksvoll dargestellt: Das von der Mutter nach der Geburt zurückgelassene Baby greift im Waisenhaus nach dem Finger eines Pflegers, umfasst ihn mit seinen Händen und beginnt, intensiv daran zu riechen.

Jahre später erst kommt der seltsame Held des Films zum ersten Mal in eine Stadt mit vielen Menschen. Bereits hier bemerkt Grenouille, dass ihn der Geruch schöner Mädchen besonders anzieht – in einer tragischen Szene tötet er unwissentlich ein Mädchen, welches ihn mit ihrem Duft betört, und gerät danach in große Verzweiflung darüber, dass mit dem Schlagen ihres Herzens auch ihr Geruch beginnt schwächer zu werden. Wie kann man die Geruchs-Essenz eines Menschen für immer festhalten?

Beim Parfümeur Baldini erhält Grenouille seine Antwort: In seinem Duftlabor erzeugt Baldini immer neue Parfums und, als der Meister stirbt, lernt Grenouille in einer französischen Stadt die Konservierung von Düften durch Enfleurage kennen. Endlich hat er die Möglichkeit, den Duft einer schönen Frau für immer in einem Parfum festzuhalten. Im Film ist es das Ziel des Hauptcharakters, das perfekte Parfum zu erzeugen, indem er die Duft-Essenzen von verschiedenen Mädchen sammelt und diese schließlich miteinander vereint. Natürlich nimmt das Ganze ein düsteres Ende…

parfum

Wie Gerüche auf den Körper wirken 
Düfte und Parfums haben die Menschen schon immer fasziniert. Tatsächlich nehmen wir Gerüche nicht nur über die Nase wahr, sondern in über 30 Millionen Riechzellen, die im ganzen Körper verteilt sind. Jede dieser Zellen kann bis zu zwanzig verschiedene Duftmoleküle erkennen, wie Gutscheinpony berichtet und empfiehlt verschiedene Düfte, Deodorants oder Raumdüfte, zum Beispiel gegen Schlafstörungen Lavendel oder Eukalyptus gegen Heuschnupfen. Die Gerüche, die wir über den Verlauf unseres Lebens wahrnehmen, werden im limbischen System des Gehirns gespeichert. Wie wir auf einen Duft reagieren, hängt dabei von den Umständen ab, unter denen wir ihn zum ersten mal wahrgenommen haben. So entwickelt jeder Mensch seine eigenen, individuellen Vorlieben.

Was macht der Film anders als das Buch?
Durch den Film als visuelles Medium wird die betörende Wirkung der Düfte auf Grenouille vor allem durch dessen Reaktionen dargestellt: Er kann nicht anders als zu riechen, ist ganz auf die schönen Mädchen fixiert und beschnuppert Dinge, um ihre Essenz wahrzunehmen. Im Buch sind dafür die Beschreibungen der Düfte ausführlicher, der Leser kann die Gerüche regelrecht selber wahrnehmen. Dafür sind die Mordszenen im Film deutlich beeindruckender und die Tragik der Geschichte – der Hauptcharakter findet die Mädchen so schön, dass er sie umbringt, um ihre Düfte unsterblich zu machen – wird noch effektiver dargestellt.

Dementsprechend war der Film auch bei den Zuschauern ein Erfolg: Alleine am ersten Wochenende sahen den Film in Deutschland über eine Million Zuschauer, wodurch er sich an der Spitze der Charts platzierte. Die düstere Welt der Düfte fasziniert eben sowohl in Buch- als auch in Filmform. Grund genug, den Film demnächst mal wieder anzuschauen. Oder das Buch auszupacken, für all jene, welche die Handlung lieber auf klassische Weise verfolgen.

Bildquelle: pixabay.com

02nd Okt2017

Die spannendsten Casino-Filme, die man gesehen haben muss

von cRuEllY

Casino-Filme

Spannende Spiele, bei denen es um alles geht, talentierte Spieler, berüchtigte Casinobetreiber – all das zeichnet wohl die besten Casino-Filme aus und zieht Filmfans in ihren Bann. Hier sind drei der besten Filme, bei denen sich Fans an einer guten Geschichte und spannenden Szenen erfreuen können.
 
Rounders

Das clevere Spielen am Pokertisch ist schon Thema, seit das Spiel erfunden wurde. Eine Runde von Spielern mit ernster Miene versucht, ihr Blatt bestmöglich zu nutzen und den Jackpot zu knacken. Szenen wie diese ziehen Fans schon seit der frühen Filme bis hin zu modernen World Series of Poker-Turnieren in ihren Bann.

Rounders ist zwar bereits ein älterer Film aus dem Jahr 1998, er darf aber auf keiner Liste von Casino-Filmen fehlen, und das aus gutem Grund. Die Geschichte dreht sich um Mike McDermott (gespielt vom „jungen“ Matt Damon), der beim Pokerspielen an das große Geld kommen möchte. Höhepunkt des Films ist ein No Limit Hold’em-Spiel – das wohl schwerste und am meisten gefürchtete Spiel beim Poker. Es geht um extrem hohe Einsätze und McDermott muss es hier mit Teddy KGB (John Malkovich) aufnehmen, einem berüchtigtem No Limit Hold’em-Spieler. Doch weiß McDermott, in welche Welt er sich damit begibt?

Die ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen von Größen wie Matt Damon, Edward Norton, John Turturro und John Malkovich machen diesen Film überaus sehenswert, aber auch dank des Drehbuchs wird der Film heute noch gerne gesehen.


 
21

Die meisten Casinospieler zieht es heute in Online-Casinos, um sich ein Slot- oder Kartenspiel zu genehmigen und sich die Vorteile von einem Online Casino Bonus oder Freispielen zu sichern, die dann ein paar gratis Runden versprechen. Früher hatten viele gerissene Casinogäste aber ein anderes Ziel. In der Zeit, in der sich Online-Casinos noch nicht etabliert hatten, konnten geschickte Köpfe noch durch Kartenzählen ihre Gewinnchancen erhöhen, denn damals waren Zufallszahlengeneratoren noch nicht vollständig entwickelt. Heutzutage ist dagegen das Kartenzählen nicht nur in Online-Casinos, aber auch in traditionellen Spielbanken so gut wie unmöglich.

21 (2008) basiert auf den Aktivitäten eines MIT Blackjack Teams, welches von 1979 an bis in dieses Jahrhundert hinein mit Kartenzählen beim Black-Jack-Spiel in Casinos große Gewinnsummen erspielte. Es geht hier um einen Matheprofessor (Kevin Spacey), der eine Gruppe von jungen, überaus talentierten Studenten das Kartenzählen beim Blackjack (daher der Name 21) in den größten Casinos in Las Vegas beibringt. Vor allem sein Neuzugang Ben Campbell, der damit seine hohen Studiengebühren bezahlen will, hat es ordentlich drauf, wenn es um Mathe geht. 21 basiert auf einer wahren Begebenheit. Was genau davon wahr ist, ist uns aber nicht bekannt. Vor den Studenten im Film ist jedenfalls kein Casino in Las Vegas sicher und ihr Verdienst ist das große Geld. Doch da sind auch noch die Casinobetreiber, die ihr falsches Spiel wittern, und Professor Rosa (Kevin Spacey), der nicht der ist, der er zu sein scheint.


 
Ocean’s Twelve

Im Jahr 2004 war Ocean’s Twelve der Höhepunkt des Jahres für viele Filmfreunde. Nach dem aufregenden Start der Film-Reihe mit Ocean’s Eleven hatten viele Filmfans angebissen und warteten genauso gespannt auf den nächsten Ocean’s-Film wie heute ein Fan auf die nächste Marvel-Serie auf Netflix. Unter den Casino-Filmen ist Ocean’s Twelve noch immer ein gern erwähnter Film, der eine spannende Geschichte über gefährliche Raubzüge mit cleveren Strategien erzählt.

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Ocean’s-Filmen, aber Ocean’s Twelve ist heute noch einer der bekanntesten. Im Film geht es wieder um die Charaktere von Danny Ocean (George Clooney), Linus Caldwell (Matt Damon), Basher Tarr (Don Cheadle) und Co., die erneut einen Coup abziehen wollen. Diesmal ist es für sie aber in Amerika zu brenzlig, daher machen sie sich auf nach Europa. Der Film ist wieder voll gepackt mit Hollywoodgrößen – George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Julia Roberts, Bernie Mac, Andy Garcia, Catherine Zeta-Jones, Don Cheadle und Casey Affleck machen diesen Film auch im Jahr 2017 noch sehenswert.

Bildquelle: Pixabay.com

30th Sep2017

Sponsored Video: Telekom Entertain Serien

von cRuEllY

Telekom Entertain Serien

Ab dem 04.10.2017 präsentiert Telekom EntertainTV exklusiv und ohne Aufpreis* drei neue Serien-Highlights, welche zu den heißesten Exportschlagern des Monats September gehören. The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd, Better Things und Cardinal schlagen mit hohem Suchtfaktor zu Buche.

The Handmaid's Tale

„The Handmaid’s Tale“

In den USA wird die Serie als Beste des Jahres gefeiert und wurde verdienterweise achtmal mit dem Emmy® ausgezeichnet. The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd basiert auf dem Roman The Handmaid’s Tale der kanadischen Schriftstellerin Margaret Atwood, welcher bereits 1985 veröffentlicht wurde. In Deutschland ist die Buchvorlage unter dem Titel Der Report der Magd bekannt. In zehn Episoden erhalten wir in der ersten Staffel des Dramas einen düsteren Ausblick auf das zukünftige Amerika. Religiöse Fundamentalisten versklaven und unterdrücken Frauen.

Hoffnung in dieser neuen Welt scheint nicht existent. Durch Umweltverschmutzung und nukleare Katastrophen sind zudem fast alle Frauen unfruchtbar geworden. Nur wenige Frauen, die fruchtbar sind, leben als sogenannte Mägde in den reichen Haushalten und müssen für ihre Herren für Nachfahren sorgen.

Die Hauptrolle der Desfred spielt Elisabeth Moss, die Peggy Olson aus der legendären Serie Mad Men. Eines der bekanntesten Gesichter ist aber wohl Alexis Bledel, welche als Rory Gilmore in der Erfolgsserie Gilmore Girls zum Weltstar wurde. Jetzt spielt sie die Rolle der Desglen, die ebenfalls als Magd dienen muss. Die Rolle des skrupellosen Kommandanten Fred übernimmt Joseph Fiennes, der vielen aus dem Klassiker Shakespeare in Love bekannt sein dürfte.

Da das Buch von Atwood ein offenes Ende hat, können sich die Serienmacher in weiteren Staffeln so richtig austoben. Wir dürfen uns also auf weitere spannende Episoden freuen.

„better things“

Better Things dreht sich um das chaotische Leben der alleinerziehenden Mutter Sam Fox (Pamela Adlon). In Los Angeles versucht sie drei Töchtern und ihre Schauspielkarriere unter einen Hut zu bringen.

Schreiend komisch, oftmals aber auch einfach nur rührend zeigt die TV-Serie überspitzt, was im Leben einer alleinerziehenden Mutter vor sich geht: Zum Beispiel, dass die Kinder heimlich eine Party feiern oder die älteste Tochter mit allen naturgegebenen Höhen und Tiefen die Pubertät durchlebt. Better Things spielt bewusst mit Vorurteilen.

Pamela Adlon spielt nicht nur die Hauptrolle, sie ist auch Schöpferin, ausführende Produzentin und in zahlreichen Episoden Regisseurin. Zudem ließ sie Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben als alleinerziehende Mutter dreier Töchter in die Serie einfließen. In den USA erntet Better Things von Kritikern und Zuschauern zahlreiche Lobeshymnen und eine zweite Staffel ist auch schon bereits in Arbeit.

„Cardinal“

Basierend auf dem Roman Forty Words for Sorrow (deutscher Titel: Gefrorene Seelen) des kanadischen Krimiautors Giles Blunt aus dem Jahr 2000 treffen wir in Cardinal auf Detective John Cardinal (Billy Campbell), welcher sich in Algonquin Bay im Norden von Ontario auf der Suche nach der 13-jährigen Katie Pine befindet. Er ist sich sicher, dass das Mädchen ermordet wurde, doch seine Ermittlungen laufen ins Leere und so wird Cardinal schließlich von dem Fall abgezogen.

Erst als die gefrorene Leiche des Teenagers einige Monate später in einer stillgelegten Mine gefunden wird, setzt ihn seine Vorgesetzte erneut auf den Fall an. Gemeinsam mit der jungen und hochtalentierten Polizistin Lise Delorme (Karine Vanasse) gehen sie den Fall neu an.

Der Twist an der Geschichte: Cardinal selbst hat eine nicht ganz lupenreine Vergangenheit. Deshalb ermittelt seine Partnerin Lisa Delorme heimlich gegen ihn. Die Serie erinnert stark an Genregrößen wie Bosch oder Luther. Als Highlight darf aber eindeutig die atemberaubende kanadische Winterlandschaft genannt werden, welche einen stark an die verschneiten Landschaften aus Fargo erinnert.

Die ersten sechs Episoden von Cardinal waren in Nordamerika so erfolgreich, dass bereits weitere Staffel geordert wurden und erneut dienen Giles Blunts Roman als Vorlage.

Weitere Informationen zu Telekom EntertainTV gibt es auf der offiziellen Webseite.

* EntertainTV kostet 9,95 € mtl., Mindestvertragslaufzeit 24 Monate, und ist bei MagentaZuhause M und L erst ab dem 13. Monat kostenpflichtig. Einfach zu jedem MagentaZuhause Tarif für nur 19,95 € mtl. im 1. Jahr, danach ab 34,95 € mtl. (einmalige Bereitstellungsgebühr 69,95 €), hinzubuchen.

28th Sep2017

Spielautomaten basierend auf berühmten Game Shows

von cRuEllY

Game Show

Spielautomaten und Game Shows sind so etwas wie entfernte Verwandte. Die meisten Game Shows im TV waren extrem erfolgreich und Millionen von Menschen schalten regelmäßig ein um Menschen dabei zu beobachten, wie diese versuchen viel Geld zu gewinnen. Aus genau diesem Grund sind Spielautomaten, die auf Game Shows basieren, so eine tolle Idee. Wie viele Menschen sehen sich Shows wie „Wer wird Millionär“ an und denken sich beim Beantworten der Fragen, dass sie es besser machen könnten als die Kandidaten?
Jede Game Show hat eine treue Fangemeinde und die populärsten ziehen natürlich am meisten Fans an. Eine Menge Leute versucht, selbst in die Shows zu kommen, aber nur ein kleiner Anteil von ihnen schafft es tatsächlich. Daher könnten Spielautomaten auf der Basis dieser Shows eine tolle Möglichkeit für die Leute darstellen, die mitmachen wollen aber es aus irgendwelchen Gründen nicht schaffen. Sie würden trotzdem eine Chance bekommen, die Spiele authentisch zu spielen, und könnten dabei sogar Geld gewinnen.
Hier sind ein paar Beispiele von Titeln, die sowohl als Game Show wie auch als Spielautomat Erfolg hatten:

Wer wird Millionär?

Wer wird Millionär ist eine der bekanntesten Game Shows aller Zeiten. Die Sendung stammt ursprünglich aus England, wo Chris Tarrant den Teilnehmern eine Chance gab, eine unglaubliche Summe von 1 Million Pfund zu gewinnen. Mit jeder Multiple Choice-Frage gab es mehr Geld, und zudem gab es die bekannten Joker, die den Spielern auf dem Weg zur Million halfen.
Der Spielautomat ist so authentisch, wie man es erwarten würde. Die Musik liefert sofort einen hohen Wiedererkennungswert und zusammen mit den Soundeffekten und der Grafik bietet die Version mit 5 Walzen eine tolle Erfahrung für Fans. Die Symbole repräsentieren Dinge wie die Joker, und mit einem spannenden Extrafeature und einem progressiven Jackpot ist es einer der erfolgreichsten Spielautomaten, der auf einer Game Show basiert.

Glücksrad

Obwohl man behaupten kann, dass Wer wird Millionär eine der erfolgreichsten Game Shows aller Zeiten ist, geht der Titel der erfolgreichsten Show wahrscheinlich an das Glücksrad. Die Kandidaten drehten am großen Rad und gingen dann zum nächsten Teil über, wo sie ein Wörterpuzzle im Stil des Galgenmännchens spielten um viel Geld und tolle Preise zu gewinnen. Durch den enormen Erfolg im Fernsehen wurde es ein Grundbestandteil aller großen landbasierten Casinos in den USA, und zwar in Form eines Spielautomaten.
Die Zuschauer wollten eine Chance bekommen am Spiel teilzunehmen und das Rad zu drehen, wenn auch nur virtuell, und aus diesem Grund war und ist der landbasierte Spielautomat ein großer Hit. Das Spiel wurde schnell für den Markt der Internet-Spielautomaten umgewandelt und ist bei allen guten Spielautomaten Anbietern verfügbar, wo es wie erwartet zum Lieblingstitel von vielen Spielern wurde. Die Walzen zu drehen um zu versuchen das Bonusfeature auszulösen ist eine authentische Repräsentation der originalen Game Show und hat Fans bereits seit vielen Jahren bei der Stange gehalten.

Jeopardy

Die Quiz Show Jeopardy läuft im amerikanischen TV bereits seit den 1960er Jahren. Bei dieser Show treten die Kandidaten gegeneinander an um Geldpreise zu gewinnen. Es ist eine einfache Idee, die seit der ersten Ausstrahlung extrem gut ankam und diesen Status bis heute hält. Die schon fast kultartige Fangemeinde, die die Show über die letzten 50 Jahre an Episoden aufgebaut hat, ist der Grund warum die Adaption in die Welt der Spielautomaten so erfolgreich verlief.
Auch hier gibt es landbasierte und Online-Versionen um die Ansprüche der riesigen Fangemeinde zu befriedigen. Die Verwendung von authentischen Sprechern, die originale Musik und die tolle Grafik machen es zu einem der besten und populärsten Spielautomaten von Game Shows auf dem Markt. Falls Spieler es schaffen das Feature auszulösen könnten sie auf dem Weg zum Gewinn des riesigen progressiven Jackpots in der 5-Walzen-Version von einer der erfolgreichsten Game Shows aus den USA sein.

Bildquelle: Pixabay.com

Seiten:1234567...91»