06th Sep2018

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #104

von cRuEllY

Die 5 BESTEN

In dieser Woche nehme ich zum ersten Mal an Die 5 BESTEN am DONNERSTAG teil und darf direkt die fünf besten Filmen aus der Zeit vor meiner Geburt vorstellen.

1. Zwei glorreiche Halunken (1966) – Der wohl beste Western aller Zeiten mit Clint Eastwood in seiner Paraderolle als Wortkarger, rauchender Revolverheld und Lee Van Cleef als großartigem Gegenspieler.

2. Papillon (1973) – Es ist schon einige Jahre her, dass ich diesen Film zum letzten Mal gesehen habe, aber bis heute haben sich Steve McQueen und Dustin Hoffman mit ihrer herausragenden Leistung in meinem Gedächtnis eingebrannt. Auch die Drehorte an originalen Schauplätzen des autobiografischen Romans von Henri Charrière sind eine wahre Wonne.

3. Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922) – Dieses Plagiat sollte 1925 eigentlich vernichtet werden, hat aber Gott sei Dank in zahlreichen Varianten überlebt. Für mich der wichtigste Vertreter des Horror-Genres mit bis heute beeindruckenden Effekten, ermöglicht durch Zeitrafferaufnahmen, Negativbildern, Stop-Motion und der prägenden Doppelbelichtung, die Nosferatu sein gespenstisches Wesen verleiht. Selbst nach knapp 100 Jahren weiß Nosferatu noch mit ausgezeichneter Kameraarbeit, einer tragenden Musik und einem unvergesslichen Stil zu überzeugen.

4. M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) – Fritz Langs wohl bestes Werk. Diese wohl erste deutsche Tonproduktion ist ein bittersüßer, dem Zeitenwandel strotzender, unschlagbarer Schwarz-Weiß-Krimi-Klassiker mit klugem Szenenschnitt und Wackelkamera, ein gelungenes Filmsound-Experiment und ein einzigartiges erzählerisches Vorzeigewerk, das sich bis heute keinem Vergleich stellen muss.

5. Vier Fäuste für ein Halleluja (1971) – Für diesen Film werden mich wohl einige Leute schief anschauen, aber diese Liste kann und darf ich einfach nicht ohne Bud Spencer und Terence Hill beenden. Ich habe keine Ahnung wie oft ich diesen Film schon gesehen habe, aber es sind bestimmt weit über 30 Mal und immer wieder bin ich begeistert. Für mich ist Vier Fäuste für ein Halleluja die beste Spencer-Hill Westernparodie.

Ich hätte in dieser Liste wohl locker fünf Western aufzählen können oder auch fünf deutsche Filme vor 1930. Hoffentlich habe ich mit dieser Liste in etwa alle mir wichtigen Epochen vor meiner Geburt abgedeckt, auch wenn natürlich zahlreiche, großartige Filme fehlen.

05th Sep2018

Serienmittwoch #138

von cRuEllY

Serienmittwoch

An diesem Mittwoch geht es bei Corlys Serienmittwoch um die Frage: Welche Serien haben einen altmodischen Charme? Findest du das gut oder nicht?

Die erste Serie welche mir bei der Frage auf Anhieb einfiel war Marvel Serie Agent Carter, welche im Amerika der 40er Jahre spielt. Nach Daredevil die wohl beste Marvel Serie, zumindest meiner Ansicht nach, aber leider auf Grund der Ausstrahlung auf ABC und schlechten Quoten nach nur zwei Staffeln wieder beendet. Wäre die Serie ebenfalls eine Netflix Produktion, würde sie wohl noch immer erfolgreich laufen.

An der Serie mochte ich besonders die authentischen Kostüme und Frisuren, auch der Akzent und die Wortwahl war (im englischen Original) altmodisch passend umgesetzt. Wirklich interessant anzuschauen und zu hören.

Auch positiv zu erwähnen ist die zweite Staffel der Serie Fargo, welche im Jahr 1979 spielte. Kirsten Dunst und Patrick Wilson haben einfach perfekt ihre Rollen verkörpert. Besonders Dunst hat ihre gesamte Kunst auf’s Parkett gelegt und zudem einen glaubwürdigen und in meinen Augen perfekten „Midwestern“ Akzent.

Kostüme sind ja meist das Merkmal bei historischen Filmen, die dem Zuschauer in die Augen springen. Danach dann wohl das Setting mit den Gebäuden, Einrichtungen, Autos und der Technik. Damit hat man meist schon eine glaubwürdige und lebendige Welt erschaffen. Beispielsweise in 11.22.63 mit James Franco fällt dann aber auf, was ein fehlender Akzent doch ausmacht. In dieser Serie ist dieses fehlen natürlich gewollt, immerhin ist Franco ein Zeitreisender und in alle anderen Charaktere merken immer schon nach kurzen Gespräch an: „You’re from out of town. Am I right?“.

Für mich ist der Akzent die Krönung einer Serie, um die Immersion in eine fremde Welt zu komplettieren. Sei es nun bei britischen Serien wie Taboo, bei der Tom Hardy überragend agiert, oder US-amerikanische.

03rd Sep2018

Media Monday #375

von cRuEllY

Media Monday

Kaum aus dem Urlaub zurück steht auch schon der nächste Media Monday von Medienjournal auf dem Programm. Ich wünsche euch also wie immer einen angenehmen Start in die neue Woche und viel Spaß mit meinen Antworten!

1. Diese ewigen Vergleiche zwischen Marvel und DC kann ich einfach nicht nachvollziehen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich, außer den Mickey Mouse Heften, in meiner Kinder- und Jugendzeit fast überhaupt keine Comics gelesen habe. Mittlerweile kann man ja einfach sagen, dass DC düster und Marvel witzig ist. Wobei DC ja mit Justice League (2017), nachdem Joss Whedon für Zack Synder als Regisseur einsprang, nun auch schon auf den Marvel-Flachwitz Hype aufgesprungen ist. Am 20. Dezember 2018 werden wir mit Aquaman sehen, wohin DC seinen weiteren Weg führt. Persönlich freue ich mich ja am meisten auf SHAZAM! im nächsten Jahr.

2. Avengers: Infinity War hat mich weitaus mehr begeistert, als ich das erwartet hätte, denn nachdem mich Black Panther in keinster Weise überzeugen konnte, hatte ich einen weiteren Hypetrain erwartet. Ich freue mich, dass mich Infinity War eines anderen belehrt hat.

3. Wäre ja schon klasse, wenn einmal eine anständige Computerspiel-Verfilmung auf den Markt kommen würde. Der Tomb Raider (2018) Reboot mit Alicia Vikander macht schon einiges richtig, ich weine aber noch immer den verpassten Chancen bei Warcraft: The Beginning (2016) und Assassin’s Creed (2016) nach.

4. Passwort: Swordfish (2001) kann ich mir – glaube ich – so schnell nicht wieder ansehen, schließlich habe ich den Film nun schon über 10-mal gesehen.

5. Es hat ja durchaus seine Vorteile, dass man einen Blog über Filme und Serien betreibt.

6. Perry Rhodan ist jetzt zwar nicht die „klassische“ Urlaubs- oder Sommerlektüre, aber großartig, weil mich die Heftserie auch nach mittlerweile über 300 gelesenen Ausgaben noch immer unterhält und begeistert. Und da habe ich nicht einmal die gelesenen Silberbände hinzugezählt.

7. Zuletzt habe ich die verpassten Episoden Better Call Saul nachgeholt und das war auf der einen Seite sehr unterhaltsam, auf der anderen eher enttäuschend , weil sich die Serie in der aktuellen Staffel doch etwas Zeit nimmt richtig in Fahrt zu kommen. Mal schauen was die heutige Episode für uns parat hält.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Beitrag zum 375. Media Monday unterhalten und vielleicht sogar zum mitmachen anregen. Bis hoffentlich nächste Woche!

02nd Sep2018

„Ready Player One“ – die Gaming-Kultur im Aufschwung

von cRuEllY

Ready Player One

Der Film Ready Player One (2018) basiert auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman von Autor Ernest Cline aus dem Jahr 2011 und versucht die Kultur rund um Videospiele einzufangen. Die in der nahen Zukunft angesiedelte Gamer-Welt wird von einem virtuellen Videospiel im Sturm erobert, in der man der dystopischen Realität entkommen kann. Niemand geringeres als Filmgröße Steven Spielberg führte bei diesem Projekt Regie und übernahm gleichzeitig die Produktion des Film, was ihm den gewohnten Spielberg-Unterhaltungswert verlieh. Wie sehr schafft es der Film aber, Gaming widerzuspiegeln und was sagt er über die Zukunft von Gaming aus?

Die Suche nach einem Easter Egg
Ganz allgemein gesagt handelt Ready Player One über die Suche nach einem Easter Egg in der virtuellen Welt namens OASIS, welches James Halliday (Mark Rylance), der verstorbene Gründer von OASIS, in dem Spiel versteckt hat. Der Finder des Easter Eggs erhält neben einer enormen Summe an Geld ebenfalls die alleinige Kontrolle über die virtuelle Welt OASIS. Der junge Wade (Tye Sheridan), ein begeisterter Videospieler, entflieht seiner eigenen (realen) Welt und begibt sich in OASIS auf die Suche nach dem wertvollen Easter Egg. Zusätzlich versucht er dadurch zu verhindern, dass es in die falschen Hände gerät.

80er Jahre Pop-Bezüge
Im Film und im Buch spielen Bezüge aus der Popkultur eine ganz besondere Rolle. Der Geschichte nach ist Halliday ein begeisterter Fan der Popkultur der 1980er Jahre. Demnach ergibt sich eine ganze Reihe von Bezügen, vor allem im Buch, zu den kultigstigen Dingen dieser Zeit. Wer sich mit der Popkultur und den Ereignissen der 1980er Jahre nicht gut auskennt, ist damit vielleicht etwas überfordert – eine mögliche Schwachstelle. Der Film aber integriert die Referenzen deutlicher in die Handlung, so dass diese stärker im Vordergrund steht und jeder den Film ohne große Kenntnisse mitverfolgen kann.

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Regulierung, Einfluss und Macht
Das Unternehmen, gegen das sich Wade versucht zu wehren, sucht ebenfalls das Easter Egg, aber will damit die Macht an sich zu reißen und die Welt, die in der OASIS für alle frei zugänglich ist, zu ihren Gunsten verändern und kontrollieren. Die Geschichte bietet also zum einen ein Szenario einer virtuellen Welt, in denen sich Gamer mitten im Spiel befinden – etwas, von dem wohl schon viele Gamer geträumt haben –, zum anderen deutet sie auf die möglichen Einschränkungen hin, die einer solchen Welt von einflussreichen Mächten auferlegt werden könnten.

Wie würde eine Welt wie OASIS tatsächlich aussehen?
Stellen wir uns vor, dass eine Welt wie die OASIS tatsächlich existieren würde. Wie würde sie aussehen? Im Film gibt es spannende Kampfszenen, die Darsteller müssen Gefahren ausweichen, jeder erhält seinen eigenen Avatar und es geht vor allem um das Gewinnen. Die wichtigsten Punkte, die die meisten Gamer interessieren, werden also berücksichtigt. Ein Punkt, der jedoch oft kritisiert wird, ist, dass die Figuren in der OASIS alles verlieren, sobald sie vernichtet worden sind. Es gibt also für sie keine Möglichkeit, sich weiter zu verbessern ohne alles zu riskieren. Auch wenn Ready Player One dies vermutlich eingebaut hat, um zu verdeutlichen, dass es sich um ein Spiel handelt, das zur Realität geworden ist, ist die Möglichkeit sich zu verbessern und für seinen Erfolg zu arbeiten, für die Gaming-Welt enorm wichtig.

Die meisten großen Spiele wären nicht möglich, wenn Spieler nicht die Chance erhalten würden, von ihren Fehlern zu lernen und auf neue Level aufzusteigen. Unter anderem wird dies beim E-Sport deutlich, wo es sich um einen echten Sport handelt, in dem Meisterschaften vor teils tosendem Publikum ausgetragen werden und sich der Gewinn nicht selten im Millionen-Bereich abspielt. Abgesehen davon sind alternative, virtuelle Welten wie OASIS in der Zukunft nicht auszuschließen. Vielleicht könnten sich sogar der E-Sport in diese Richtung entwickeln.

Beliebtheit des Gaming
Ein Punkt bei dem Ready Player One den Zahn er Zeit erkannt erkannt hat ist die wachsende Beliebtheit vom Gaming, die im Jahr 2045 im Film globale Ausmaße erreicht hat. Es ist aktuell eine stark anwachsende Kultur beim Gaming zu beobachten, vor allem beim professionellen Gaming (E-Sport). Inzwischen nehmen Publikumszahlen – sowohl live vor Ort als auch per streaming (beispielsweise Twitch) – enorme Ausmaße an und Gaming wird immer mehr ins alltägliche Leben integriert. Es gibt Sportwetten auf große Turniere wie The International und Spiele wie CS:GO oder League of Legends, was Zuschauer weltweit am Geschehen auf der großen Bühne teilhaben lässt. Der Anbieter Betway schreibt über den Sport: „Wir wissen, dass die neue Generation an Spielern sich vor allem auf eSports-Wetten versteht. Gaming und eSports werden die Zukunft des Wettens maßgeblich beeinflussen”.

Erfahrene Wettanbieter verstehen also, dass eSports und Gaming in Zukunft noch viel größer werden könnten und sich allem Anschein nach in diese Richtung entwickeln. Laut der Website E-Sports Earnings wurden bisher insgesamt mehr als 470.500.000 US-Dollar bei Turnieren vergeben (27.809 Austragungen wurden berücksichtigt). Der höchste Preis, der laut der Website je vergeben wurde, ging übrigens an den deutschen Dota-2-Spieler KuroKy, der fast 4 Millionen US-Dollar mit dem Sieg beim Dota 2-Meisterschaftsturnier The International 2017 verdiente. Ob es ein OASIS im Jahr 2045 geben wird ist noch unklar, aber es ist nicht zu verleugnen, dass sich Gaming im ständigen Wachstum befindet.

Technik aus dem Jahr 2018 in 2045
Viele der Technologien, die im Film vorkommen, sind übrigens tatsächlich schon entwickelt worden. Die OASIS ist also nicht ein reines Zukunftsszenario. Ein omnidirektionales Laufband, wie es im Film vorkommt, existiert zum Beispiel schon. Die Virtual-Reality-Brillen im Jahr 2045 erinnern stark an die, die heute verfügbar sind. Man würde denken, dass sich die Brillen bis dahin weiterentwickelt haben oder vielleicht sogar nicht mehr nötig wären.

Ready Player One schafft es, Gamer träumen zu lassen. Eine OASIS könnte einen großen Anreiz für viele darstellen – eine Welt, in der das Spiel zur Realität wird. Der Film greift zwar einige grundlegende Bedürfnisse der Gamer-Welt auf, verfehlt es aber weiter in die Tiefe zu gehen. Wer dies aber nicht erwartet, sondern sich nur auf einen guten Spielberg-Action-Film freut, der könnte durchaus Spaß an Ready Player One haben.

29th Aug2018

Serienmittwoch #137

von cRuEllY

Serienmittwoch

An diesem Mittwoch geht es bei Corlys Serienmittwoch um die Frage: Serien in Werbung (nicht Vorschau). Wie würde sie aussehen die Werbung für eure Serie? Vielleicht als Produkt?

Meine Werbung für die Serie Snowfall würde folgendermaßen aussehen (inspiriert durch das großartige Poster zu Fargo):

Die Kamera zeigt in Nahaufnahme Schnee. Langsam fährt die Kamera heraus und offenbart die komplette Schneelandschaft. Im Bild erkennt man ein brennendes Flugzeugwrack. Die Kamera wechselt auf das Wrack und folgt einer Blutspur im Schnee. Man sieht blutverschmierte Dokumente mit dem Hinweis „TOP SECRET“ als Anspielung für die CIA. Im Schnee liegen zahlreiche undefinierbare Leichen von Mexikanern und Afro-Amerikanern. Die Kamera endet ihre Fahrt bei Hauptdarsteller Carter Hudson, der an einem Klapptisch aus einer Schusswunde blutend auf einem Klappstuhl sitzt.

Ihm Gegenüber sitzen die anderen Hauptdarsteller Damson Idris und Emily Rios, welche das Kilo Koks auf dem Tisch in Augenschein nehmen. Neben dem Klapptisch stehen weitere Paletten mit Koks. Damson Idris stellt eine Sporttasche auf den Tisch, öffnet diese und tausende Dollar in 1$-Scheinen kommen zum Vorschein. Emily Rios macht es ihm gleich, stellt jedoch einen Aktenkoffer auf den Tisch, öffnet diesen und zeigt fein säuberlich gepackte Dollar-Bündel.

Die Szene blendet aus und ein Schriftzug erscheint: „Wir gehen für das Wohl der USA an unsere Grenzen – CIA. Jetzt bewerben!“. Danach erscheint der Titel der Serie Snowfall mit Hinweis auf Sender und Uhrzeit der Ausstrahlung.

Poster zum Film Fargo (1996)

27th Aug2018

Media Monday #374

von cRuEllY

Media Monday

Auch in dieser Woche kommt der Media Monday vom Medienjournal direkt aus dem Urlaub. Mittlerweile habe ich auch meinen Raspberry Pi 2 konfiguriert und kann einige Filme per externem Laufwerk schauen. Ich wünsche euch also viel Spaß mit meinen Antworten und einen angenehmen Start in die neue Woche!

  1. Der Song „Dune Buggy“ von Oliver Onions ist für mich ja unweigerlich verknüpft mit Zwei wie Pech und Schwefel mit Bud Spencer und Terence Hill. Wer möchte bitte nicht einen roten Strandbuggy mit gelbem Verdeck sein Eigen nennen?

  2. Stapel ungelesener Bücher (SuB), ungesehener Filme (SuF) oder einfach „Pile of Shame“ – ich persönlich komme ja bei Serien aktuell kaum hinterher, alles zu sehen, was ich gerne würde, denn abseits meiner aktuellen Serien und vielleicht mal der ein oder anderen neuen Serie auf Netflix oder Amazon schaffe ich es nur ganz selten eine Serie von meinen „Pile of Shame“ rauszukramen und anzuschauen. Die letzte Serie, welche diesen nach langer Zeit endlich verlassen durfte war letztes Jahr die grandiose Cop-Serie The Wire.

  3. Das Brettspiel Paths of Glory hat es mir durchaus angetan, jedoch ist es schwer einen Mitspieler für dieses Monstrum zu finden. Die Regeln sind einfach sehr umfassend und benötigen einige Tage an „Studium“.

  4. Im Moment beschäftige ich mich ja ausgiebig mit den Romanen des russischen Autors Sergei Lukjanenko, da mir der Trailer zur Verfilmung von Weltengänger sehr gefallen hat. Ich lese momentan jedoch zuerst einmal die großartig lustigen Romane der Trix Solier-Reihe.

  5. Immer wieder interessant, dass man in Filmen quasi nie sieht, wie Bösewichte nach ihrer Niederlage behandelt werden. Natürlich, meist sterben diese aber wenn sie denn einmal gefangen wurden wird einem nie gezeigt, wo diese übermenschlichen Gegner nun festgehalten werden. Ich schätze einfach mal, dass diese 24/7 angekettet in ihrem eigenen Unrat sitzen, oder doch eher wie in Suicide Squad individuell an die jeweilige Bedürfnisse angepasst? Grundsätzlich kann es einem ja egal sein, das Gute hat gewonnen – zumindest bis zur Fortsetzung.

  6. Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel war ein richtig tolles Buch, denn es ist einfach so anders geschrieben aus der Sicht eines Allwissenden Erzählers. Wenn der junge Magier sich einen seinen ersten Zaubersprüchen oder auf seiner Flucht von einem Fettnäpfen ins nächste stolpert, das ist einfach großartige Unterhaltung.

  7. Zuletzt habe ich Black Panther gesehen und das war solide Unterhaltung, die mich aber nicht unbedingt vom Sessel gerissen hat, weil Chadwick Boseman in meinen Augen ziemlich emotionslos herüberkam, Letitia Wright einfach nervig war und das CGI in der entscheidenden Schlacht in den Minen eine Beleidigung für das Auge. In meinen Augen ein absolut überhypter Film auf Grund seines fast ausschließlich „schwarzen“ Casts.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Beitrag zum 374. Media Monday unterhalten und vielleicht sogar zum mitmachen anregen. Bis hoffentlich nächste Woche!

22nd Aug2018

Serienmittwoch #136

von cRuEllY

Serienmittwoch

An diesem Mittwoch geht es bei Corlys Serienmittwoch um die Frage: Habt ihr eine Art Serienplan? Also plant ihr direkt was für Serien ihr zum Beispiel im Jahr/im Monat/ in der Woche guckt?

Einen wirklichen Plan, welche Serien ich schaue habe ich nicht. Ich benutze aber einen Serien-Kalender, in welchem ich meine aktuellen Serien eintrage. Dadurch kann ich in etwa verfolgen wann welche Serie läuft und verpasse diese nicht.

Aktuell sind das unter anderem beispielsweise die HBO Serie Ballers mit Dwayne „The Rock“ Johnson, das Breaking Bad Spin-off Better Call Saul mit Bob Odenkirk, die Sherlock Holmes Serie Elementary und Animal Kingdom.

Suits läuft auch wieder aber das liegt aktuell bei mir auf Eis und Preacher habe ich leider auch noch nicht geschafft in die dritte Staffel einzusteigen.

Im September starten dann zudem wieder einige Serien in der Herbst-Saison wie z.B. NCIS und das Reboot Hawaii-Five 0, Gott sei Dank weiterhin mit Hauptdarsteller Alex O’Loughlin. Er hat sich dann doch für eine neunte Staffel überreden lassen.

20th Aug2018

Media Monday #373

von cRuEllY

Media Monday

Auch in dieser Woche liefere ich euch den Media Monday vom Medienjournal direkt aus dem Urlaub. Da sich mein Medienkonsum aktuell auf Bücher beschränkt werden sich auch meine Antworten eher um dieses Medium drehen. Ich wünsche trotzdem viel Spaß mit meinen Antworten und einen angenehmen Start in die neue Woche!

  1. Blogs, Vlogs, Podcasts, etc.; am liebsten konsumiere ich Blogbeiträge. Podcasts höre ich nur ganz selten, dafür aber immer unseren eigenen Podcast „Spoiler Alert“. Mit Vlogs konnte ich dagegen noch nie etwas anfangen.

  2. Ich kann mir ja kaum vorstellen, dass Guardians of the Galaxy 3 nun ohne jegliche Beteiligung James Gunns realisiert werden soll. Trotz seiner diskutablen Aussagen, die Filme waren doch einzig auf Grund seiner ausgefallenen Interpretation des Materials so erfolgreich.

  3. Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach ist wirklich das A und O, wenn man mich zu einer spannenden Lektüre zum Finanzwesen fragen sollte. Das Buch hat mich mehr über die Finanzwelt gelehrt, als meine Wirtschaftskurse an der Universität. Literarisch weist dieser Wirtschaftsthriller zwar im letzten Drittel ein paar Mängel auf, ist aber durchweg auf hohem Niveau geschrieben und unterhaltsam. Und wer auf der Suche nach einem Meisterwerk mit WTF-Effekt ist, der liest besser gleich Herr aller Dinge.

  4. Dem literarischen Genre habe ich durch meinen Serien- und Filmkonsum ja leider größtenteils den Rücken gekehrt. Außer den wöchentlichen Perry Rhodan Heften und dem ein oder anderem Buch komme ich meist nur noch im Urlaub zum Lesen.

  5. Manchmal muss man auch einfach Prioritäten setzen, weshalb ich meist nach Recherche von Bewertungen auf unterschiedlichen Internetseiten entscheide, etwas sehen oder lesen zu wollen, denn ich habe echt schon jede Menge Müll gesehen, wenn ich mich einzig auf den Klappentext oder den Trailer verlassen habe.

  6. Wenn ihr euch fragt, wie ich mich bezüglich ungesehener Filme/Serien organisiere: Fragt besser nicht! Ich habe in meinem Browser einen netten Ordner „Medien“ mit den Unterordnern „ToWatch“ und „ToRead“. Leider schaue ich da so selten rein, dass ich die Filme, Serien oder Bücher aus dieser Merkliste eh nicht anschaue oder auf ganz anderen Wegen diese von mir konsumiert werden. Mittlerweile bin ich auch auf einigen Internetseiten angemeldet, bei welchen ich meine gelesenen Bücher, gesehenen Serien/Anime dokumentiere, denn zu vielem schreibe ich zu meiner Schande leider nichts auf unserem Blog.

  7. Zuletzt habe ich Das Labyrinth von London von Benedict Jacka gelesen und das war in meinen Augen eine bittere Enttäuschung, weil ich mich vom tollen Cover und dem interessanten Klappentext blenden ließ. Die Handlung braucht eine Ewigkeit, um in Fahrt zu kommen, die aufgezeigte Welt wird nur oberflächlich angekratzt und die Charaktere sind grundsätzlich uninteressant. Für mich müssen Bücher eine eindringliche Erfahrung bieten. Meist nehme ich beim Lesen meine Umgebung nicht mehr wahr, weil ich einfach komplett in der Welt gefangen bin, welche das Buch mit seiner Geschichte beschreibt. Das Labyrinth von London beschreibt leider seine Welt überhaupt nicht. Dort besteht ein Raum aus vier Wänden und ein paar Türen. Keinerlei Ausschmückung. Personen Sind hübsch oder markant aber bieten ansonsten keine Vorstellung. Ich hatte das Buch nach zwei Nachmittagen durch und war froh, endlich etwas anderes lesen zu können. Wulf hat zufällig vor wenigen Tagen ein Review zu diesem Buch veröffentlicht, kommt aber auf eine komplett andere Bewertung.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Beitrag zum 373. Media Monday unterhalten und vielleicht sogar zum mitmachen anregen. Bis hoffentlich nächste Woche!

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