Marsupilami

Beliebte Comic-Ikone: Millionen-Hit „Marsupilami“ erobert im Spätsommer die deutschen Kinos

Da kommt ein haariges Durcheinander auf uns zu!

von Markus Grunwald

Ein tierisches Phänomen aus Frankreich nimmt Kurs auf die hiesigen Lichtspielhäuser. Mit Marsupilami spendiert Regisseur und Hauptdarsteller Philippe Lacheau der legendären Comic-Figur aus der Feder des belgischen Zeichners André Franquin eine liebevolle Realverfilmung.

Ein tierischer Schmuggler-Urlaub: Darum geht es in Marsupilami

In seiner Heimat avancierte das turbulente Projekt bereits zum erfolgreichsten französischen Film des Jahres und lockte weit über sechs Millionen Zuschauer in die Kinosäle. Nun steht fest, wann der Familienspaß auch hierzulande startet: Splendid Film bringt Marsupilami am 20. August 2026 bundesweit in die deutschen Kinos.

Im Leben des Zooangestellten David läuft derzeit einiges schief. Seine Ex-Frau Tess macht ihm ständig Vorwürfe, weil er den gemeinsamen Sohn Léo mal wieder zu spät nach Hause bringt. Léo hat derweil nur einen sehnlichen Wunsch: Einen gemeinsamen Urlaub mit Mama und Papa, ganz ohne die ewigen Streitereien der Eltern. Da kommt ein Angebot von Davids zwielichtigem Boss gerade recht. David wird vor ein knallhartes Ultimatum gestellt: Entweder er dient den Zoohyänen als Futter, oder er schmuggelt auf einer Kreuzfahrt von Südamerika nach Frankreich ein geheimnisvolles Paket. Zur perfekten Tarnung darf die gesamte Familie mitreisen.

Der vermeintliche Traumurlaub verwandelt sich jedoch schnell in ein absolutes Chaos, denn die Fracht ist heiß begehrt. Als das Paket plötzlich aufplatzt, kommt ein gepunktetes, kleines Wesen mit Riesenaugen und einem extrem langen Schwanz zum Vorschein: Ein echtes Marsupilami-Baby! Sofort heften sich sowohl skrupellose Jäger als auch entschlossene Beschützer an die Fersen der Familie. Eine wilde Hatz voller Slapstick, Wendungen und tierischer Überraschungen nimmt ihren Lauf.

Für das rasante Abenteuer versammelt Philippe Lacheau, der in Frankreich für seine Hits im Stil von Babysitting oder Alibi.com gefeiert wird, eine hochkarätige Riege bekannter Stars.

Starke Besetzung und echte Handarbeit statt CGI

Neben ihm selbst übernehmen Élodie Fontan, Jamel Debbouze und Tarek Boudali tragende Rollen. Als zwielichtiger Zoochef glänzt zudem Schauspiellegende Jean Reno (Léon – Der Profi).

Ein echtes Highlight für Heimkino-Enthusiasten und Filmfans dürfte die technische Umsetzung des Titelhelden sein: Anstatt das quirlige Felltier komplett am Computer zu generieren, erweckten die Macher das Marsupilami-Baby mithilfe von klassischer Animatronik zum Leben. Dieser Verzicht auf reine CGI-Effekte verleiht dem Film einen ganz besonderen, haptischen Charme in der Tradition großer Familienklassiker. Das Drehbuch fängt dabei gekonnt den Geist der Original-Comics ein, die hierzulande im Carlsen Verlag erschienen sind und Generationen von Lesern begeisterten.

Ein Kinoerlebnis für Groß und Klein

Marsupilami kombiniert den typisch augenzwinkernden Humor von Philippe Lacheau mit einer herzerwärmenden Familiengeschichte und jeder Menge Nostalgie. Wer im Spätsommer nach einem Kinofilm sucht, der deftige Gags, große Emotionen und handgemachte Spezialeffekte perfekt miteinander verbindet, sollte sich den 20. August 2026 rot im Kalender anstreichen.

Bildrechte: Splendid Film

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