Mandy Lane (Amber Heard) hat schon ein schweres Leben. Sie ist das heißeste Mädchen an der Schule, und alle Jungs stehen bei ihr Schlange.
Schönheit als Fluch im Slasher-Setting
Doch die hübsche Blondine ist so leicht nicht zu erobern. Ein junger Verehrer springt bei einer Party sogar vom Dach, um sie zu beeindrucken, und stirbt. Nach diesem Schock braucht es mehrere Monate, bis so etwas wie Normalität in den Alltag der Kids einkehrt.

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Als Mandy eines Tages von Schulfreunden eingeladen wird, auf einer verlassenen Farm zu feiern, ahnt noch niemand, dass es in einem Blutbad enden wird.
Klassische Slasher-Zutaten ohne neue Ideen
Wie in jedem Teenie-Slasher üblich, saufen, kiffen und vögeln sich die jungen Hormonbomben um den Verstand. Dabei wird klar, dass jeder der Jungs, ob Single oder vergeben, einen Treffer bei der unberührten Schönheit landen will. Doch schon in der ersten Nacht werden sie, einer nach dem anderen, Opfer eines brutal vorgehenden Killers.
Vom, wie üblich bunt zusammengewürfelten Haufen Teenagern, die vermutlich von Mittzwanzigern gespielt werden, bis hin zu den obligatorischen Teenie-Band-Klängen wird jedes Klischee bedient. Die Dialoge kreisen pausenlos um den Koitus, ehe jeder, der sich allein nach draußen wagt, unschön aus dem Diesseits ins Jenseits befördert wird. Warum die Kids allerdings freiwillig miteinander abhängen, obwohl sie sich nicht wirklich mögen, bleibt dabei ein Rätsel.

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Doch das wichtigste Element bleiben die eigentlichen Tötungen. Hier zeigt sich, ob man gruselig, blutrünstig oder kreativ zu Werke geht.
Gewalt ohne Spannung
Bekommt der erste Mord noch etwas Ironisches, da Marlin (Melissa Price) nach einem nächtlichen Blowjob ein Gewehr in den Mund bekommt, wird der Rest hauptsächlich lieblos erschossen. Auch der Killer wird sehr früh enthüllt, sodass es auch hier keinen spannenden Schlussakt zu erwarten gibt.
Verpasste Chancen und verschenkte Figuren
Auch nutzt man die Rolle des schweigsamen Aufpassers Garth (Anson Mount) nicht wirklich und verspielt sich hier die Chance, ihn als falschen Verdächtigen zu platzieren. Wäre nicht Johnny Depps Ex an diesem Filmprojekt beteiligt gewesen, hätte man vermutlich, mit Recht, keine Notiz von diesem billigen Slasher genommen, der dem Genre nichts Besonderes hinzuzufügen hat.
Ich schätze, dass ich wohl einer der wenigen Jungs bin, dem Mandy Lane egal ist.
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