13th Okt2011

Winnie Puuh (2011) | Filmkritik

von

NA

Es ist ein strahlend schöner Tag im Hundert-Morgen-Wald und der nimmersatte Bär Winnie Puuh muss feststellen, dass all seine Honigreserven aufgebraucht sind. Mit einem knurrenden Magen bricht er auf, seine Krüge und seinen Magen wieder mit neuem Honig zu füllen. Bei seiner Suche trifft er auf seinen Freund, den depressiven Esel I-Aah, welcher an diesem Tag noch schlechter gelaunt ist als sonst, da er seinen geliebten Schwanz verloren hat.

Winnie Puuh und seine Freunde Tigger, Eule, Kanga, Rabbit und Christopher Robin eilen dem trübseligen Esel zur Hilfe. Zusammen veranstalten sie einen Wettbewerb, bei dem ein Ersatz für I-Aah Schwanz gefunden werden soll. Der Gewinner erhält einen schmackhaften Topf voll mit Honig.

Natürlich wird Winnie Puuh von diesem Gewinn beflügelt einen passenden Ersatz für I-Aahs Schwanz zu finden und auch die restlichen Freunde bemühen sich eifrig I-Aahs Verlust vergessen zu machen. Doch in all der Aufregung bemerken die Tiere nicht, dass Christopher Robin verschwunden ist. Angesichts einer Notiz vermuten sie, dass er von dem bösen „Backsoon“ entführt wurde. Gemeinsam machen sie sich auf ihren Freund zu retten.

Ein ziemlich aufregender Tag für einen Bären, der sich doch nur aufmachen wollte, um ein wenig Honig zu suchen”, findet Puuh.

Im Jahr 1925 kreierte der englische Schriftsteller Alan Alexander Milne einen liebevollen und hungrigen Bären, welchen wir heutzutage unter dem Namen Winnie Puuh kennen. Seither entführt uns der flauschige Bär immer wieder in den Hundert-Morgen-Wald, wo er mit seinen Freunden, dem ängstlichen Schweinchen Ferkel, dem pessimistischen Esel I-Aah, dem stürmisch Tiger, der klugen Eule, der Kängurumutter Känga und ihrem Jungen Klein-Ruh, sowie dem kleinen Jungen Christopher Robin die spannendsten Abenteuer erlebt und dabei immer wieder auf der Suche nach Honig lustige Erfahrungen macht.

Nachdem der gutmütige Bär bereits in zahlreichen Kinderbüchern, Hörspielen, Zeichentrickserien und Filmen den Hundert-Morgen-Wald vollkommen auf den Kopf stellte, kehrt Winnie Puuh nun nicht nur mit einer packenden Geschichte zurück, sondern hat auch eine wichtige Botschaft für seine kleinen und großen Freunde mitgebracht.

Der handgezeichnete und 51. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios Winnie Puuh erzählt eine amüsante sowie intelligente Geschichte, in der die tierischen Freunde nicht nur mit jeder Menge Witz das Publikum begeistern können, sondern mit einer moralischen Botschaft über Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt aufwarten.

Winnie Puuh

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Verfeinert wird die honigsüße Geschichte durch die Interaktionen zwischen dem Bären Winnie Puuh und dem Erzähler des Abenteuers, welche nicht nur immer wieder für ein Lächeln auf den Lippen sorgen, sondern den Zuschauer noch intensiver in das heitere Geschehen hineinziehen.

Trotz seines mittlerweile hohen Alters hat der Bär Winnie Puuh nichts von seinem Charme verloren und sorgt beim Zuschauer mit seiner stets gutgläubigen Art für herzerwärmende Emotionen. Egal ob er sich bei der Suche nach Honig wie gewohnt tollpatschig anstellt oder sorgend um die Probleme seiner Freunde kümmert, Winnie Puuh überzeugt in jeder Szene mit seinem gütigen Wesen.

Auch seine Freunde haben nichts an Liebreiz verloren und wenn Esel I-Aah seine bedröppelten Sprüche murmelt, Tigger hib­be­lig auf seinem Schwanz auf und ab springt oder Ferkel sich verängstigt hinter dem Rücken seines Freundes Winnie Puuh versteckt, fühlt sich jeder langjährige Freund der Tiere als hätte er niemals den Hundert-Morgen-Wald verlassen.

Cast & Crew

Regie: Stephen J. Anderson, Don Hall
Drehbuch: Don Hall
Musik: Henry Jackman
Stimmen: Jim Cummings, John Cleese, Craig Ferguson, Tom Kenny, Bud Luckey, Jack Boulter, Travis Oates, Kristen Anderson-Lopez

Bewertung

Bewertung_8

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