19th Mrz2011

Der Sieg des Odysseus (2007) | Filmkritik

von

NA

Nach ihrem glorreichen Sieg in Troja haben Odysseus und seine tapferen Männer nur ein Ziel vor Augen – die friedliche Heimat. Doch die Götter sind ihnen nicht wohlgesonnen. Besonders Poseidon, der Gott des Meeres und Bruder des Zeus, ist ihnen nicht wohlwollend und schickt die Krieger auf eine mehrjährige Irrfahrt über die See.

Nach einer heimtückischen Attacke durch fliegende Schattenwesen, gerät das Schiff in Seenot und die wenigen Überlebenden werden an der Küste einer mysteriösen Insel angespült. Bei der Erkundung des geheimnisvollen Ortes stoßen Odysseus und seine verbleibenden Krieger auf eine erschreckende Erkenntnis. Die Insel wird von den fliegenden Dämonen bewohnt, welche nun auch Jagd auf die letzten Männer des Odysseus machen. Nach einem erneuten Angriff der tödlichen Wesen kämpfen viele Krieger mit dem Tod. Überraschend taucht jedoch eine wunderschöne Frau aus dem Nichts auf, die nicht nur durch übernatürliche Kräfte die Wunden der Soldaten heilen kann, ebenfalls schreckt ihr Gesang die Schattenwesen ab. Odysseus und seine Männer folgen der rätselhaften Frau in ihr Refugium. Nach einer Stärkung erfahren die erholten Krieger, dass sie auf einer verfluchten Insel gelandet sind. Als Gegenleistung für ihre Hilfe bittet die wundersame Frau Odysseus darum, ihr beim Verlassen der Insel behilflich zu sein. Doch ein schreckliches Geheimnis liegt auf der Insel verborgen.

Die sagenumwobenen Geschichten des Helden Odysseus, dessen Heimreise nach dem trojanischen Krieg zu einer zehnjährigen Irrfahrt wurde, ist in der Filmwelt schon für zahlreiche Filme und Serien aufgegriffen worden. Zu den bekanntesten Verfilmungen zählen Die Fahrten des Odysseus aus dem Jahr 1954 und Die Abenteuer des Odysseus von 1997. 1969 entstand zudem die Fernsehverfilmung „Die Odyssee“ von Franco Rossi. Nun hat sich auch der TV-Sender Syfy diesem Thema angenommen und erzählt ein „verschollenes“ Kapitel aus der griechischen Mythologie.

Für die Regie wurde Terry Ingram verpflichtet, welcher bereits im Seriengenre an namhaften Titeln wie Relic Hunter – Die Schatzjägerin oder Sinbads Abenteuer gearbeitet hat. Diese Vergangenheit sieht man dem TV-Film Der Sieg des Odysseus auch weitestgehend an. Durchschnittliche Effekte, solide Kostüme und Kulissen, sowie eine leichte Geschichte die von wenigen Schauspielern getragen wird.

Der Sieg des Odysseus

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Die Hauptrolle des legendären Odysseus wird dabei von Arnold Vosloo verkörpert, welcher in den Filmen Die Mumie, Blood Diamond und Fire & Ice: The Dragon Chronicles sein schauspielerisches Können unter Beweis stellte. An seiner Seite agieren Steve Bacic, J. R. Bourne und Randal Edwards. Die Rolle der weiblichen Antagonistin wird von Stefanie von Pfetten verkörpert. Dabei kann man keinem der beteiligten viel schlechtes nachsagen. Die meisten Dialoge werden ernsthaft vorgetragen und arten nur selten in unsinnige Gefilde aus. Man muss sich natürlich durchgehend bewusst sein, dass einem kein millionenschwerer Blockbuster präsentiert wird, sondern ein solider Abenteuerfilm der sich auf Serienniveau abspielt.

Auch die vergangenen Geschichten des Helden Odysseus finden ihren Platz in den 87 Minuten der Geschichte. Ob am prasselnden Lagerfeuer oder während einer anstrengenden Wanderung, bekannte Anekdoten aus den Abenteuern der Krieger werden immer wieder vorgetragen. Insgesamt ist das Abenteuer des Odysseus auf der Nebelinsel sicherlich nicht für Jedermann geeignet, Freunde der griechischen Mythologie dürfen aber gerne einen Blick riskieren.

Cast & Crew

Regie: Terry Ingram
Drehbuch: Brook Durham, Kevin Leeson
Musik: Michael Richard Plowman
Schauspieler: Arnold Vosloo, Steve Bacic, JR Bourne, Stefanie von Pfetten, Randal Edwards, Leah Gibson, Sonya Salomaa, Perry Long, Mike Antonakos, Jeff Sanca

Bewertung

Bewertung_4

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