15th Mai2010

When in Rome – Fünf Männer sind vier zuviel (2010) | Filmkritik

von

NA

Beth (Kristen Bell) ist eine erfolgreiche Kuratorin im Guggenheim Museum in New York City. Ihr komplettes Leben hat sie dem Beruf verschrieben und sich dabei seit Jahren nicht mit um die Liebe gekümmert. Eines Tages reist sie nach Rom, wo ihre jüngere Schwester Joan (Alexis Dziena) nach nur zwei Wochen ihren neuen Freund heiraten will. Während der Hochzeit lernt sie den Trauzeugen Nick (Josh Duhamel) kennen und die Beiden kommen sich näher.

Später am Abend sieht sie diesen jedoch zusammen mit einer anderen Frau und nimmt aus Frust fünf Münzen aus dem naheliegenden „Brunnen der Liebe“. Als sie wieder zurück in New York ist und sich ihrer Arbeit widmen will, verfolgen sie auf einmal vier liebesbesessene Personen. Der kleine und rundliche „Wurst-König“ Al Russo (Danny DeVito), der schlaksige Straßenzauberer Lance (Jon Heder), der vernarrte Maler Antoni (Will Arnett) und das selbstverliebte Model Gale (Dax Shepard).

Nebenbei meldet sich auch Nick wieder und versucht ebenfalls ihr Herz zu gewinnen. Von ihrer Schwester erfährt Beth, dass die Person, dessen Münzen man aus dem „Brunnen der Liebe“ genommen hat, sich in einen verlieben. Somit beginnt ein Liebeschaos zwischen Beth und ihren fünf Verehrern.

Fazit

Regisseur Mark Steven Johnson, welcher sich in der Vergangenheit größtenteils mit Comicverfilmungen wie Daredevil und Ghost Rider einen Namen gemacht hat, versucht sich nun an einer romantischen Komödie.

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Dabei lässt er in dem 91-minütigen Film fast kein Klischee aus und der Zuschauer bekommt abgedroschene Witze wie „Spinat zwischen den Zähnen“, „ein abgebrochener Abatz am Schuh“ oder „ein Missverständnis mit dem Ex-Freund“ bereits in den ersten Minuten des Films geboten. Das alles ist in einer Geschichte über einen magischen Brunnen verpackt, welcher für ein Liebeswirrwarr unter den Hauptdarstellern Kristen Bell und Josh Duhamel sorgt.

Zwischen diesen beiden stimmt jedoch im gesamten Film die Chemie nicht und man glaubt ihnen auch nicht, dass sie irgendwelche Gefühle für einander haben. Selbst die Nebendarsteller, welche mit Danny DeVito (Einer flog über das Kuckucksnest), Jon Heder (Die Eisprinzen) und Will Arnett (Arrested Development) noch etwas retten könnten, gehen ebenso unter wie die absurde Story des Films. Da wundert es auch nicht, dass man bei allen Längen des Films nur auf das absehbare Ende wartet und typische Moralsprüche über die Liebe serviert bekommt.
Verwirrend sind auch die Camoe-Auftritte des US-amerikanischen Basketballstars Shaquille O’Neal und des Footballers Lawrence Taylor, welche ohne Hand und Fuß in den Film hinein gezwängt wurden.

When in Rome – Fünf Männer sind vier zuviel bietet somit nicht nur vier Männer zuviel, sondern einen komplett überflüssigen Film. Mark Steven Johnson sollte sich lieber wieder nach einem neuen Genre umschauen oder den Comicverfilmungen eine erneute Chance geben.

Cast & Crew

Regie: Mark Steven Johnson
Drehbuch: Mark Steven Johnson, David Diamond, David Weissman
Schauspieler: Kristen Bell, Josh Duhamel, Will Arnett, Jon Heder, Dax Shepard, Danny DeVito, Anjelica Huston
Musik: Christopher Young

Bewertung

Bewertung_3

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