Schlimmer geht immer: Der Roadtrip ist eine eigenständige Fortsetzung des Films Die Coopers – Schlimmer geht immer von 2014 und bleibt dem Konzept treu: Ein harmloser Familienausflug gerät völlig aus dem Ruder.
Ein schrecklicher, furchtbarer, nicht guter, sehr schlechter Tag
Dieses Mal führt das Abenteuer Alexander und seine Familie nach Mexiko-Stadt, wo sie nicht nur mit den Tücken des Reisens, sondern auch mit einer verfluchten Statue konfrontiert werden.
Die Geschichte ist simpel und folgt bewährten Mustern: Eine chaotische Familie, jede Menge Missgeschicke und am Ende eine moralische Lektion über Zusammenhalt. Überraschungen gibt es kaum – wer schon ein paar Familienkomödien gesehen hat, kann den Verlauf der Handlung mühelos vorausahnen. Doch trotz der Vorhersehbarkeit bietet der Film einige humorvolle Momente, die vor allem jüngere Zuschauer ansprechen dürften.

© Disney
Alexander Garcia (Thom Nemer) glaubt, dass er das größte Pech der Welt hat – und dieser Familienurlaub scheint das zu bestätigen.
Eine Reise im XXL-Wohnmobil voller Missgeschicke
Seine Mutter Val (Eva Longoria), eine Reiseschriftstellerin, nimmt die ganze Familie mit nach Mexiko-Stadt, um sie wieder näher zusammenzubringen. Doch kaum angekommen, läuft alles schief: Von chaotischen Missgeschicken bis hin zu einer uralten, verfluchten Statue, die das Familienpech auf die Spitze treibt.
Um das Unheil abzuwenden, müssen Alexander, sein Vater Frank (Jesse Garcia), seine Schwester Mia (Paulina Chávez) sowie Oma Lidia (Rose Portillo) und Opa Gil (Cheech Marin) ihre Differenzen überwinden und die Statue an ihren rechtmäßigen Platz zurückbringen.

© Disney
Das Highlight des Films ist die Besetzung: Eva Longoria und Jesse Garcia bringen Charme in ihre Elternrollen, während Paulina Chávez und Thom Nemer als Geschwister-Duo für einige amüsante Szenen sorgen.
Charismatische Besetzung, aber wenig Tiefgang
Besonders Rose Portillo und Cheech Marin als Großeltern steuern liebenswerte Nebenfiguren bei. Leider bleibt das Drehbuch oberflächlich – die Charaktere haben wenig Raum für Entwicklung und sind hauptsächlich darauf ausgelegt, die vorhersehbaren Gags und Slapstick-Momente zu tragen.
© Disney
Regisseur Marvin Lemus und Drehbuchautor Matt López setzen auf klassische Familienkomödien-Elemente: Missverständnisse, Pechsträhnen und überzogene Katastrophen. Manches zündet, anderes wirkt eher bemüht. Besonders für Erwachsene könnten viele Witze zu platt sein, während Kinder wahrscheinlich mehr Spaß daran haben werden.
Bekannte Zutaten, wenig Überraschungen
Schlimmer geht immer: Der Roadtrip erfindet das Genre nicht neu und wagt keine Experimente. Es ist ein typischer Familienfilm mit charmanten Darstellern, aber ohne echte Höhepunkte. Wer einen leicht verdaulichen Film für einen entspannten Familienabend sucht, kann hier nicht viel falsch machen – sollte aber auch keine großen Erwartungen haben.
Hinweis: Seit dem 28. März 2025 gibt es Schlimmer geht immer: Der Roadtrip exklusiv auf Disney+ zu streamen.
Bildrechte: Disney