25th Feb2017

Patrick Stewart verlässt das X-Men Franchise endgültig

von MGafri

Logan

Schauspieler Patrick Stewart wird das Franchise X-Men endgültig verlassen und der Streifen Logan wird das letzte Werk sein, welches ihn als Professor Charles Xavier zeigt. Dies ließ der Schauspieler in Anwesenheit von Regisseur James Mangold und Hugh Jackman verlauten, der ebenfalls seinen letzten Auftritt als Wolverine bestätigte.

Vor einer Woche, Freitagabend in Berlin, saßen wir drei zusammen und haben uns den Film angeschaut. Und ich war so bewegt von dem Film, viel bewegter als bei der ersten Sichtung.

Vielleicht war es die Anwesenheit der beiden, aber der Film endete und an einem Punkt nahm Hugh meine Hand in diesen letzten Minuten und ich sah [Mime: wie er eine Träne aus seinem Auge wischte] und ich bemerkte, dass ich ebenso handelte.

Dann endete der Filme…und wir saßen bis zum Ende des Abspanns da. Wir saßen also einige Zeit da und ich realisierte, dass es niemals einen besseren, perfekteren, noch sensibleren, emotionaleren und schöneren Weg gibt der Figur Charles Xavier Lebe wohl! zu sagen. Daher sagte ich Hugh noch am selben Abend, dass ich abgeschlossen haben. Es ist vorbei. – Patrick Stewart

Stewart spielte Xavier, auch Professor X genannt, zuerst im Jahr 2000 in dem Film X-Men. 2003 und 2006 folgten X-Men 2 und X-Men: X-Men: Der letzte Widerstand. Zwischen 2011 und 2016 folgten noch einige weitere Auftritt.

In Logan muss Wolverine, um Professor Xavier (Patrick Stewart) und das Mädchen Laura (Dafne Keen) zu schützen, abermals in den Kampf ziehen. Der Film wurde von Mark Millars „Old Man Logan“ Comic inspiriert und startet am 02. März 2017 in den Kinos.

23rd Feb2017

Erster Trailer zu „The Discovery“ mit Jason Segel

von MGafri

Netflix

Eine Welt, in der das Leben nach dem Tod wissenschaftlich bewiesen ist – wie würde sich so eine einschneidende Entdeckung auf die Gesellschaft und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen auswirken?

Davon erzählt der neue Netflix Original Film The Discovery mit Oscar®-Preisträger Robert Redford (The Return of the First Avenger), der Oscar®-nominierten Rooney Mara (Lion, Carol) und Jason Segel (Die Muppets, Bad Teacher). Den offiziellen Trailer zum Film, der auf dem diesjährigen Sundance Festival seine Premiere feierte, gibt es heute für euch!

The Discovery startet weltweit am 31. März 2017 auf Netflix.

23rd Feb2017

„Boston“: Ein Regisseur und seine Muse

von MGafri

Boston

Boston, 15. April 2013 – Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die Feierlichkeiten verstummen schlagartig, als zwei Sprengsätze an der Zielgeraden detonieren.

Noch ist unklar, ob den Explosionen weitere folgen werden. Aber Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren – obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre. Für die Ermittler beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit und eine der nervenaufreibendsten Großfahndungen in der Geschichte Amerikas nimmt seinen Lauf…

Nach Deepwater Horizon widmet sich der weltweit gefeierte Regisseur Peter Berg in seinem neuen Thriller Boston (Originaltitel: Patriots Day) dem Anschlag auf den Boston-Marathon 2013 und beschreibt, wie die Bostoner Polizei und das FBI mit modernster Kriminaltechnik die Anschläge rekonstruierten und so den Attentätern von Boston auf die Spur kamen. Bereits 2013 arbeitete das Duo gemeinsam an dem Kriegsfilm Lone Survivor, der auf dem Tatsachenbericht des ehemaligen United States Navy SEALs Marcus Luttrell beruht.

Wahre Begebenheiten scheinen derzeit das liebste Thema des Regisseurs Peter Berg zu sein. Ebenso hat er mit Mark Wahlberg eine neue Muse gefunden, ohne dessen Mitwirken aktuell kein Film umgesetzt wird. Ob und welche Filme die beiden in Zukunft noch gemeinsam realisieren werden ist noch unklar. Seit dem 23. Februar 2017 gibt es mit Boston aber erst einmal das dritte Werk im Kino.

Über drei Zusammenarbeiten können jedoch Samuel L. Jackson und Kultregisseur Quentin Tarantino nur lachen. Denn mit bereits sieben gemeinsamen Filmen wirken die beiden wie ein altes Ehepaar Hollywoods. Alles begann im Jahr 1993 mit dem Film True Romance, für welches Tarantino das Drehbuch schrieb und mit Samuel L. Jackson in der Rolle des Big Don aufwartete. Kurz darauf kam Pulp Fiction (1994) in die weltweiten Kinos und ein Kultstreifen sowie eine scheinbar ewig dauernde Zsuammenarbeit war geschaffen!

Als Ordell Robbie in Jackie Brown, Rufus in Kill Bill oder Erzähler in Inglourious Basterds – Samuel L. Jackson war immer wieder mit an Bord, wenn Tarantino ein neues Abenteuer verfilmte. Zuletzt hauchten beide dem Western-Genre ein wenig neues Leben ein und brachten Django Unchained sowie The Hateful Eight in die Kinos.

Welches Genre die beiden zukünftig noch bedienen werden und wann ihre Zusammenarbeit ein Ende finden wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Aktuell kann man sich mit Sicherheit noch auf den ein oder anderen Tarantino-Jackson-Streifen freuen!

Welche anderen Regisseure ebenfalls eine Muse gefunden haben, lest ihr hier: kino7.de ‎| filmfrass.wordpress.com | filmaffe.de

Passend zum Kinostart von Boston am 23. Februar 2017 haben wir die Möglichkeit euch ins Kino zu schicken. Wir verlosen daher 1x 2 Freikarten zusammen mit einem Poster!

Unter allen Teilnehmern wird am 1. März 2017 der glückliche Gewinner ermittelt. Um am Gewinnspiel teilzunehmen beantworte einfach im folgenden Tool eine simple Frage. Außerdem könnt ihr durch verschiedene Aktionen weitere Einträge erhalten und eure Gewinnchance erhöhen. Viel Erfolg!

Gewinnspiel zu "Boston"

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind nur volljährige Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich & Schweiz. Es ist nur eine Teilnahme pro Person möglich. Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

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23rd Feb2017

„Ouija: Ursprung des Bösen“: Der perfekte Horrorfilm-Abend

von MGafri

Ouija: Ursprung des Bösen

Die verwitwete Alice Zander (Elizabeth Reaser) lebt zu den Hochzeiten der wilden 60er mit ihren beiden Töchtern Paulina und Doris (Annalise Basso und Lulu Wilson) in der kalifornischen Millionen-Metropole.

Ihren Lebensunterhalt verdient Alice damit, Ahnungslosen mit ihrem Ouija-Spielbrett, und mit der Hilfe ihrer Töchter, die volle Ladung Dämonen-Spuk vorzuschwindeln.

Der Spaß ist allerdings sehr schnell vorbei, als Alice bei einer Séance unfreiwillig einen echten Geist zu sich einlädt, der Besitz von der jüngsten Tochter Doris ergreift. Und dieser ist alles andere als harmlos. Zeit für Mutter und Tochter, sich unvorstellbaren Ängsten zu stellen, um die Jüngste der Familie zu retten und das Böse zurück auf die andere Seite zu schicken…

Horrorfilme gibt es ja bekanntlich wie Sand am Meer. Sobald ein Film einschlägt, bekommt er heutzutage gleich eine ganze Reihe spendiert. Doch nicht jeder weiß zu überzeugen und mittlerweile muss man bei der Wahl auch darauf achten, ob man nun einen Horror, Schocker, Splatter oder anderen Vertreter des Genres erwischt hat. Aber nicht nur der Film macht die Musik, denn wenn ein Horrorfilm im Bluray-Player landet gibt es bei uns auf jeden Fall so einige weitere Faktoren, die mitspielen!

Zu allererst ist ein Horrorfilm immer noch einmal ein Stückchen schauriger, wenn man ihn alleine schaut. Für den ultimativen Kick müssen also Freunde ausgeladen werden und ohne Ablenkung geht es los! Das ist der absolute Nervenkitzel!

Natürlich bestreitet die Mehrheit solch einen Abend aber zu zweit oder gleich in einer Gruppe – und da fiel auch schon was zweite Stichwort: Abend. Einen Horrorfilm am Morgen oder Mittag zu schauen, ist wie Eis im Winter essen. Es ist einfach die vollkommen falsche Zeit. Wenn draußen die Dunkelheit alles umhüllt, herrscht auch im Zimmer vor dem Fernseher eine ganz andere Stimmung. Als kleines i-Tüpfelchen dürfen natürlich noch der Wind toben und Donner und Blitz den Filmton unterstützen.

Was die Wahl der Snack betrifft, gibt es hier bei uns keinerlei Einschränkungen. Ein Werk wie The Ring oder Paranormal Activity ist bei Popcorn genau so schaurig wie bei Schokolade oder Chips. Und wie zu Beginn bereits thematisiert, steht und fällt solch ein Abend mit dem Film – und hier muss jeder seinem ganz eigenen Geschmack vertrauen!

Wie so ein Abend bei den anderen Bloggern aussieht, könnt ihr hier nachlesen: wewantmedia.de

23rd Feb2017

Boston (2016) | Filmkritik

von MGafri

Boston

Wahre Ereignisse haben auf der Kinoleinwand immer einen ganz besonderen Charme. Man fühlt sich schnell erinnert und verbunden mit dem Inhalt, doch gibt es auch eine wichtige Aufgabe, die die Filmschaffenden nicht vergessen dürfen. Mit einem heiklen Thema sollte man sensibel umgehen – besonders wenn es noch so präsente in den Köpfen vieler Menschen ist, wie der Anschlag auf den Boston-Marathon im Jahr 2013, bei welchem drei Menschen getötet und 264 weitere teils schwer verletzt wurden.

boston_1 Regisseur Peter Berg, seines Zeichens großer Anhänger wahrer Begebenheiten, der zuletzt Deepwater Horizon (2016) und Lone Survivor (2013) drehte, inszeniert mit Boston (Originaltitel: Patriots Day) ein zunächst packendes Stück Erinnerung, welches jedoch im letzten Drittel komplett seine Spur verliert und bei vielen Kinogängern und Beteiligten des Marathons einen mehr als sauren Beigeschmack hinterlassen wird.

Es ist der 15. April 2013, Boston. Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Boston Marathon. Doch nachdem bereits einige Läufer die Zielgerade durchquert haben und die Stimmung der Feierlichkeiten ausgelassen ist, durchbricht ein lauter Knall jegliche Freude und lässt nur Stille zurück. Kurz darauf folgt ein zweite Detonation. Es ist unklar, ob noch weitere Explosionen folgen werden.

In dem Gewirr der verzweifelten Menschen und dem aufgewühlten Staub befindet sich Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg), der versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren. Doch auch seine Frau (Michelle Monaghan) war an der Zielgeraden, wo die Explosionen stattfanden und er hat noch kein Lebenszeichen von ihr erhalten.

Für die Polizei von Boston und Ermittler des FBI beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit bei der Puzzlestein für Puzzlestein zusammengesetzt wird und eine der nervenaufreibendsten Großfahndungen in der Geschichte der USA nimmt seinen Lauf.

boston_2 Wie bereits angesprochen ist es ein gewagtes Unterfangen solch eine bewegende Geschichte auf die Leinwand zu bringen, welche erst wenige Jahre zurückliegt und in den Köpfen noch so präsent ist. Regisseur Peter Berg schafft es jedoch gefühlvoll und Schritt für Schritt den Tag des 15. April einzuläuten und viele wichtige Personen zu etablieren, die an diesem Tag und den folgenden Ereignissen elementare Taten zur Fassung der Terroristen-Brüder Dschochar und Tamerlan Zarnajew beigetragen haben. Eine Figur, die nicht bei den Ereignissen dabei war, ist die fiktive Hauptrolle des Sergeant Tommy Saunders, die von Mark Wahlberg dargestellt wird.

Warum man sich an dieser Stelle dafür entschied einen alkoholsüchtigen Charakter mit Knieverletzung, beides komplett irrelevant für die eigentliche Handlung, einzufügen, der zur richtigen Zeit immer einen entscheidenden Hinweis oder Gedankenblitz einwirft, sei einmal in Frage gestellt. Schauspielerisch liefert Mark Wahlberg an den wichtigen Stellen eine solide Leistung, wobei er sich keinesfalls mit zu viel Ruhm bekleckert. Verstärkung im Film erhält er von Special Agent Richard DesLauriers (Kevin Bacon) und Police Commissioner Ed Davis (John Goodman), sowie Sergeant Jeffrey Pugliese (J.K. Simmons), der zeigt, dass auch klassische Polizeiarbeit zum Ziel führen kann.

Schauspielerisch sind es bei solch einer Thematik vor allem die ruhigen Momente, in denen der Film sein Potenzial entfaltet. Besonders emotional und nah sind die Aufnahmen von Überwachungskameras, die einem die Bilder aus den Nachrichten in Erinnerung rufen, als noch ungewiss war wie die Verfolgung der Attentäter ausgehen wird. All die Anspannung und Schwere, die Boston binnen 60 Minuten aufbauen kann, beginnt dann aber ruckartig zu zerbrechen. Bereits die Einführung des Asiaten Dun Meng (Jimmy O. Yang), der von Dschochar und Tamerlan Zarnajew entführt wird und als Geisel dient, ist fraglich. Als nach seiner Flucht dann aber zahlreiche Klischees und Witze Einzug in den Film erhalten, muss man offen fragen, warum diese Entscheidung getroffen wurde.

boston_3 Und es bleibt nicht bei diesen Klischees, die unfreiwillig den ein oder anderen Kinobesucher zum Lachen bringen. Es folgen Actionsequenzen, die dem Film nichts bieten außer die Unfähigkeit der Polizei zu demonstrieren und mit flachen Sprüchen gespickt sind. Während J.K. Simmons seinen Partnern versucht das Leben zu retten und Auge in Auge mit einem der Terroristen zusammentrifft, beendet er diesen entscheidenden Moment mit einem lockeren „Ich sollte wohl aufhören zu rauchen“-Spruch.

Und auch Mark Wahlberg begegnet der gesamten Thematik mit Humor, als mehrere Einheiten auf ein Schiff einschießen, in welcher einer der beiden Brüder Deckung gesucht hat. „Dieses Schiff fährt wohl nicht mehr zu Wasser“ ist ebenso unpassend wie noch viele weitere solcher Einlagen.

Sobald sich der Film in seinem letzten Drittel von seiner anfänglichen Machart verabschiedet, sinkt auch die Anspannung der Kinogänger und Boston verkommt zu einem mittelmäßigen Actionstreifen, der mit einer mehr als schnulzigen Rede Wahlbergs endet, in der mehrmals betont wird, dass die Liebe jeglichen Terror besiegen kann. Eine durchaus richtige Botschaft, aber zu gezwungen vortragen nach den finalen Augenblicken des Films.

Boston macht zu Beginn so vieles richtig, nur um einen allzu tiefen Fall zu erleben. Selbst wenn man die Ereignisse und den Ausgang kennt, fiebert man in den ersten Minuten des Films hautnah mit und sitzt Fingernagel kauend in seinem Sessel, während man den Tätern auf der Spur ist. Hätte Peter Berg doch nur sein neuestes Werk auch in dieser Art und Weise zu Ende gebracht, um den Opfern ein würdiges Denkmal zu setzen.

Cast & Crew

Regie: Peter Berg
Drehbuch: Peter Berg, Matt Cook, Joshua Zetumer
Musik: Trent Reznor, Atticus Ross
Darsteller: Mark Wahlberg, Kevin Bacon, John Goodman, J. K. Simmons, Michelle Monaghan

Bewertung

Bewertung6

22nd Feb2017

„Max Steel“: Die wertvollsten Actionfiguren der Welt

von MGafri

Max Steel

Wenn ihras nächste Mal altes Spielzeug im Müll entsorgen wollen, könnte es sich lohnen, kurz nochmal einen genaueren Blick auf den vermeintlichen „Abfall“ zu werfen. Vielleicht befindet sich darunter ja „Scratch the Cat“ oder sogar „Boba Fett“ mit Raketenrucksack! Wer diese Figuren bereits in die Tonne befördert hat, sollte jetzt besser nicht weiterlesen …

… denn in unserem neuen Feature zum Verkaufsstart des auf der gleichnamigen Actionfiguren-Serie von Mattel beruhenden Superhelden-Films Max Steel (ab 24. Februar als DVD, Blu-ray und Video on Demand erhältlich) widmen wir uns einigen der wertvollsten Actionfiguren der Welt und der spannenden Frage, warum genau sie heute zu Höchstpreisen gehandelt werden.

Boba Fett (Kenner 1979)

„Wertvoll“ ist unter Sammlern in der Regel gleichbedeutend mit „selten“ – logisch also, dass es sich bei den allerwertvollsten Actionfiguren oft um Prototypen handelt. So existieren auch von der nie offiziell in den Handel gebrachten Boba Fett-Vorab-Version mit Raketen-verschießendem Backpack nur einige wenige Exemplare.

Weil diese Variante der Figur zum zweiten Teil von Star Wars noch vor dem Verkaufsstart als zu gefährlich zum Spielen erachtet wurde, strich man das Raketen-Gimmick kurzerhand; die Massenproduktion erfolgte dann OHNE Raketenrucksack (trotzdem sind auch für diese Version heute mehrere tausend Dollar fällig). Wie wertvoll der 1979er Kenner-Prototyp des Kopfgeldjägers genau ist, lässt sich schwer sagen: Bekannt ist zumindest, dass eine der Figuren vor Kurzem für 150.000 Dollar bei eBay angeboten wurde und dann irgendwann nicht mehr verfügbar war. Die spannende Frage ist natürlich: Hat sie letztlich jemand zu diesem Preis gekauft?! Schon möglich, schließlich sind vor allem Star Wars-Sammler in Sachen Enthusiasmus (und Spendierfreudigkeit) nur schwer zu bremsen.

Babe Ruth (McFarlane 2009)

Dass man eine Figur auch „vorsätzlich“ selten und damit wertvoll „machen“ kann, bewies vor einigen Jahren Hersteller McFarlane, der unter anderem für seine Actionfiguren von Sportlern bekannt ist. Die miniaturisierten Baseball-Spieler der „Cooperstown Collection“ von 2009 waren für knapp 20 Dollar im regulären Handel zu haben, darunter auch die Yankees-Legende Babe Ruth.

Um das Interesse an der Serie ein bisschen anzuheizen, beschloss McFarlane, drei sogenannte „Chase“-Figuren im ausgelieferten Produktionskontingent zu verstecken: Jene ultra-rare Sonder-Variante von Babe Ruth verfügt statt der regulären weißen Mütze über eine blaue Kopfbedeckung. Bei eBay erzielte einer der glücklichen Finder für sein Exemplar einen Auktionspreis von über 13.000 US-Dollar.

Scratch the Cat (Playmates 1993)

Auch unbeliebte Charaktere können in Actionfigur-Form richtig begehrt werden. Von der Katze Scratch aus dem Teenage Mutant Ninja Turtles-Universum haben die meisten vermutlich noch nie etwas gehört. Die Unbekanntheit der Comic-Katze führte dazu, dass sie als Teil der 1993er Figuren-Serie von Playmates bereits in weitaus geringen Stückzahlen als die populären Protagonisten in die Ladenregale kam – und dazu gesellte sich dann der Umstand, dass natürlich auch kaum jemand scharf auf Scratch war.

Wer sich damals allerdings trotzdem für den Plastik-Kater erwärmen konnte, freut sich heute umso mehr. Denn die Seltenheit der Figur führte dazu, dass die Preise bei 1.000 Dollar und mehr angekommen sind. Damit gehört Scratch zwar nicht zur absoluten Elite der teuersten Figuren, aber er beweist eben, dass auch unpopuläre Nebencharaktere zu begehrten Sammelobjekten avancieren können.

Elastic Batman (Mego 1979)

Die Seltenheit einer Figur kann auch darin begründet liegen, dass deren Marktpräsenz aufgrund eines Rechtsstreits kürzer ausfällt als ursprünglich geplant – am Ende werden somit (bedeutend) weniger Stückzahlen abgesetzt, die Figuren sind rar und steigen anschließend im Wert. Genau dieses Schicksal ereilte den Elastic Batman, welchen Mego 1979 auf den Markt gebracht hatte. Spielzeug-Riese Kenner war der Ansicht, dass die flexiblen Figuren einer Produktlinie aus dem eigenen Hause zu ähnlich waren, und zeigte sich in Sachen Konkurrenz daher ziemlich unflexibel. Mego wurde verklagt und damit auch das baldige Ende des elastischen Batman eingeläutet, dessen Wert heute bei über 10.000 Dollar liegt.

G. I. Joe (Hasbro 1964)

Zum Abschluss kommen wir nun noch zu DER wertvollsten Actionfigur der Welt. Wieder handelt es sich dabei um einen Prototypen – und zwar in diesem Fall um das einzige jemals hergestellte Exemplar! Die Rede ist von der allerersten Actionfigur von G. I. Joe.

Hasbro-Designer Don Levine fertigte den „Spielzeugsoldaten“ seinerzeit von Hand und bewahrte die Figur die nächsten 40 Jahre bei sich zu Hause auf. Im Jahr 2003 wurde das Unikat zu einem sagenhaften Preis von 200.000 Dollar an einen Sammler verkauft.

21st Feb2017

Drehstart zu „Han Solo“ – Schmuggler, Halunke und Held

von MGafri

Der Millennium Falke setzt zum nächsten Höhenflug an: Am 20. Februar fiel in den Pinewood Studios in London die erste Klappe zu einer neuen A Star Wars Story rund um den Lieblingsschmuggler des Universums, Han Solo, und seinen treuen Begleiter, den Wookiee Chewbacca.

Der Film wird zeitlich vor Star Wars: Eine neue Hoffnung spielen und einen Blick in die abenteuerliche Vergangenheit der zwei beliebtesten Helden der Galaxis werfen.

Regie bei dieser neuen A Star Wars Story führen Phil Lord und Christopher Miller, die einen beeindruckenden Cast vor der Kamera versammeln: Alden Ehrenreich als Han Solo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover als Lando Calrissian, Thandie Newton und Phoebe Waller-Bridge sowie Joonas Sutamo als Chewbacca.

21st Feb2017

Spoiler Alert #20 | Das vielleicht größte Arschloch Hollywoods | Podcast

von MGafri

Spoiler Alert

Wir feiern Jubiläum mit unserer 20ten Sendung! Zur Feier des Tages mit allen Infos rund um Mark Wahlberg!

Warum seine Jugend mehr als fragwürdig ist, was den Film Invincible so besonders macht und wieso er eigentlich immer nur Sportler, Soldaten oder Polizisten spielt. All das und noch viel mehr in einem langen Karriererückblick von Jim Carroll bis Entourage.

Natürlich erzählen wir euch auch das wichtigste zu den Kinostarts von Bailey – Ein Freund fürs Leben, A Cure For Wellness, Fist Fight, Loving, Lion und Boston, dem neuesten Zusammenspiel von Regisseur Peter Berg und Mark Wahlberg.

Boston, 15. April 2013 – Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die Feierlichkeiten verstummen schlagartig, als zwei Sprengsätze an der Zielgeraden detonieren.

Noch ist unklar, ob den Explosionen weitere folgen werden. Aber Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren – obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre. Für die Ermittler beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit und eine der nervenaufreibendsten Großfahndungen in der Geschichte Amerikas nimmt seinen Lauf…

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